Mittwochslyrik: Trommelfeuer

Trommelfeuer

 

Meine nackten Händen bearbeiteten gegerbte,

straff gespannte Haut.

 

Wechsle den Takt grollend tief, wispernd leise,

hämmernder Bass.

 

Das Dröhnen arbeitet sich in meine Sehnen,

überfällt meine Muskeln, knallt in mein Mark.

 

Beginne mich zu drehen, zu wenden,

lass meine Beine zucken, stampfen, springen.

 

Hallende Töne weben mich ein wie Zuckerwatte,

lassen ihre Süße in meine Kehle kullern.

 

Treibe Freude, Trauer, Aggressivität, Liebe heraus,

trommle den Roman meines Lebens.

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