Mittwochslyrik: mystischer tag

mystischer tag

 

beiläufig schälen erste noch rohe lichtstrahlen

durch weichende schlieren verendender nacht

 

tasten durch den dunst trägen tiefen schlafs

 

pressen in langer zitternder wehe den glühenden ball

in spontaner eruption durch ihre tentakeln

entfaltende wolken mit blutiger milch stärkend

 

flatterndes vogelgezwitscher zwischen den

straffen schritten des neugeborenen morgens

 

sammle tanzend frische regenbogen

in mich saugend ihre nährende magie

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