Gelesen: „Metro 2033“

von Dmitry Glukhovsky.

Anno 2033 in Moskau, Jahre nach einem verheerenden, weltweiten Nuklearkrieg. Die Geschichte windet sich rund um Artjom, einen jungen, verwaisten Mann, der seinem Weg durch die Moskauer Metro folgt, in der sich, so scheint es, die Überlebenden gesammelt haben, weil ein Überleben an der Oberfläche nicht mehr möglich ist.

Den Gleiswegen von Station zu Station folgend, begegnet Artjom allen Auswüchsen der menschlichen Gesellschaft: der Intelligenzia, Kommunisten, Faschisten, Kannibalen, Ausgestoßenen, Sektierern, Mutanten. Und Mutanten von außerhalb sind es auch, die die größte Bedrohung für die weitere Existenz der Menschen in den Tunneln ausmacht.

Sehr eindringlich und äußerst beklemmend geschrieben, zog mich der Roman sehr in seinen Bann und beschäftigte mich noch lange nach der Erkenntnis, die Artjom zum Schluss unvorbereitet trifft.

Absolut lesenswert!

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