Jahresrückblick 2016

Für meinen Jahresrückblick ließ ich mich von Jana inspieren – vielen Dank Dir für diese Anregung – und ich möchte auch hier auf diesem Weg einfach sagen, dass Dein Blog mir seit vielen Jahren eine sehr wertvolle Bereicherung ist ♥.

  • Welche bedeutsamen Entscheidungen habe ich in diesem Jahr getroffen?

Keine Entscheidung habe ich getroffen, bin aber voll der Erkenntnis, dass der wundervollste  Luxus beim älter werden der ist, dass ich weiß wer ich bin, weiß, was ich kann und dass ich mir gestatte, nicht mehr alles mitzumachen und/oder gut finden zu müssen – und dazu auch zu stehen, wenn es unbequem ist/wird :).

  • In welche Richtung hat sich mein Leben dadurch entwickelt?

In die einzige richtige für mich. Der Anfang liegt in mir: Bevor ich es anderen recht machen kann, muss ich das erst einmal für mich machen.

  • Was war die größte Überraschung/Freude in diesem Jahr?

Meinen Körper ohne Schuldgefühle Zeit zur Gesundung lassen zu können.

  • Was war die stärkste Herausforderung und was habe ich dadurch über mich erfahren und lernen dürfen?

In einem Moment tiefster Angst um einen geliebten Menschen das Richtige gemacht zu haben.

  • Worauf bin ich stolz? Wofür schenke ich mir Anerkennung?

Mich auf eine Situation, eine Person eingelassen zu haben, der gegenüber ich große Vorbehalte hatte, um dann zu sehen, dass doch ein guter und gangbarer Weg gefunden werden konnte.

  • Was ist in diesem Jahr zu kurz gekommen?

Unbeschwertes Loslassen, Genießen und Zeit für meine Freunde.

  • Wie haben sich meine Beziehungen entwickelt?

In der Auseinandersetzung mit dem Satz „Hätte ich niemals Kinder bekommen/würde ich niemals Kinder bekommen haben“ zu wissen, dass mir dieser Gedanke in Bezug auf mein (!!!) Leben nie gekommen ist. Dieses Wissen darum, dass alles gut so ist, wie es ist und nichts zu bereuen. Und das Wissen darum, was ein solcher Satz in einem Kind anrichtet.

  • Wie habe ich meine Lebenszeit gestaltet?

Definitiv nicht so, wie ich es mir zu Beginn des Jahres gewünscht hätte. Die letzten Monate haben mich in vielerlei Hinsicht sehr viel Kraft gekostet, aber – hey – hier stehe ich!

  • Wofür bin ich dankbar?

Für das Leben meiner Lieben. Für mein Leben. Für alles was ich fühlen, schmecken, sehen, hören, riechen, beSCHREIBEN kann und darf.

  • Welche Situationen, Zufälle, Menschen habe ich als unterstützend erlebt?

Ich glaube nicht an Zufälle. Ich arbeite hart daran, so einiges los zu lassen, was nicht immer leicht ist. Wie jedes Jahr gibt es unzählige wertvolle Momente und Begegnungen, die meine Tage, Wochen, Monate unglaublich bereichert haben, mir gut tun, mich stärken und bekräftigen. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich von einer Schulfreundin eine Karte mit dem Satz „Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ und die Wahrheit dieser Worte trage ich immer mit mir.

  • Welchen Titel gebe ich dem Jahr 2016?

Fallensteller.

Ausblick 2017

  • In welche Richtung darf sich mein Leben entwickeln?

Einfach weiter.

  • Was wird mich bei meinen Vorhaben unterstützen?

Das Zulassen und Annehmen, Vertrauen.

  • Um welche Themen werde ich mich verstärkt kümmern?

Zusehen, Lernen, Hinhören, Fragen und Antworten.

  • Welches Motto wähle ich mir für das Jahr 2017?

Weiter älter ohne bitter zu werden!

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