Wenn einmal im Jahr der Granatsplitter ruft!

In Heidenheim begegnete ich ihm vor vielen, vielen Jahren das erste Mal, da nannte man ihn Bergsteiger.

Wer beide nicht kennt, sollte dem Link zur Beschreibung dieser kleinen, leckeren Geschmacksbombe folgen.

Ja, genau so soll er nämlich sein: Fein, klein, da sehr mächtig.

Als ich von der Feier letztens gen Daheim fuhr, da überkam mich plötzlich der Granatsplitter-Gusto und ich wusste, dass ein Café direkt am Weg liegen und mir helfen würde, mich durch zartbittrige Kuvertüre hindurch ins cremig stückige Vergnügen zu knacken.

In der Auslage lagen tatsächlich Granatsplitter. Doch, oh Graus, schlagartig verging mir der Appetit, denn statt einem kleinen, feinen Splitter schwitzen sie dort mit Vollmilchkuvertüre überzogen in einer Größe vor sich hin, die einen spontanen HbA1c-Overkill zur Folge gehabt hätte und an die Hinterlassenschaft mindestens eines Tyrannosaurus Rex gemahnte … lecker sah das nicht mehr aus …

Vier Tage hätte ich an diesem Riesenteil essen müssen, um es ganz zu besteigen. Mindestens!

Mit Genuss hat für mich sowas nichts mehr zu tun, eher mit einer ich-stopf-in-mich-rein-bis-ich-fast-platze-XXL-Fress-Challenge ohne Sinn und Verstand.

Tschüss, Granatsplitter – bis nächstes Jahr. Vielleicht!

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s