Gelesen: „Am Ende aller Zeiten“

von Adrian J. Walker.

Sehr bewegende Dystopie!

Im großen Ganzen geht ein vernichtender Meteoriten- oder Asteroidenschauer (mindestens – ob und wie weit bleibt im Unklaren) auf die Britischen Inseln nieder, der die Menschen unausweichlich, aber mehr oder weniger unvorbereitet trifft.

Im Speziellen geht es darum, was das für Edgar, seine Frau und ihre zwei kleinen Kinder bedeutet.

Im Besonderen aber für alles rund um Edgar herum.

Die Erzählung besticht durch das, was ich gerne als „nicht verschwiemelt“ bezeichne,.Sie ufert nicht ins Endlose aus, sondern bleibt klar und ohne viel Gefasel stringent bei ihrer Hauptfigur, wodurch alles was passiert sehr gut nachvollziehbar ist.

Die Auswirkungen dieser Katastrophe kratzen das weg, was wir allgemein hin als Zivilisation bezeichnen und legen all das Gute aber auch Böse in den Menschen frei, denen es primär nahezu nur noch um das blanke Überleben geht. Was das ohne Strom, fließendes Wasser, Lebensmittel, intakte Räume, medizinische Versorgung bedeutet, darüber mag jeder für sich nachdenken und daraus seine Schlüsse ziehen.

Edgars Suche nach seiner Familie hat Erfolg, was aber nicht mit einem Happy End, wie man es sich nach all dem für ihn wünschen würde, gleichzusetzen ist.

Definitv: Lesen!

 

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Ein Sonnensegel für S.

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S. ist eine Frau, die man einfach nur schätzen und noch mehr mögen kann!

Sie ist engagiert, zielstrebig, sehr empathisch und einfühlsam, immer freundlich, voll Herzenswärme, mit einem Lächeln und nicht aufgesetzt. Sie nimmt wahr und vertritt offen und ehrlich ihre Meinung. Ganz egal, ob man das jetzt hören möchte oder nicht. Kurz ich mag sie sehr. Als Mensch und als Kollegin, für die ich immer gerne, mit der ich immer gerne zusammengearbeitet habe.

Nun ist es an der Zeit, dass sie in eine andere Richtung abbiegt, was mich für sie sehr freut (für mich weniger), aber diese Richtung ist eine sehr viel versprechende und für sie definitiv bessere – und das überwiegt alles andere hin zum Guten!

Mit diesem Sonnensegel mag ich mich für das Miteinander in den vergangenen Jahren bedanken und ihr gleichzeitig damit wünschen, dass ihr Weg sie weiter so voran bringen wird und dazu ganz viel Glück, Erfolg und natürlich auch Liebe für und mit ihr in ihrer Familie.

Technische Daten:

100 g Zauberwiese handgefärbtes Garn Silberglitzer „Herbstblau“ (75 % Merino Superwash/20 % Nylon/5 % Stellina Sparkle

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50 g Schoppel merino lace, Farbe: helio, (20 % Mohair/57 % Schurwolle merino/23 % Polyamid)

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Rundstricknadel 4,5 mm

Anleitung: Sonnensegel

Namibischer Bananenkuchen

Im Urlaub stolperte ich über das mit bis dato völlig unbekannte Zuckerguss-Magazin, das mir von seiner ganzen Aufmachung her wirklich gut gefällt. Ich habe einfach ein großes Faible für solche (eigentlich) Rezeptsammlungen.

Als erstes aus Zuckerguss Nr. 9 habe ich den Namibischen Bananenkuchen gebacken:

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Geändert habe ich die Zuckermengen: 20 statt 50 g im Mürbeteigboden und lediglich 100 statt den angegebenen 250 g Zucker in der Bananenmasse. Statt 2 reifen gelben Bananen nahm ich 3 vollreife rote, die, so empfinde ich es, etwas feiner im Geschmack sind. Auf die Kuvertüre oben drauf habe ich, ebenfalls aus Zuckerspargründen, komplett verzichtet. Vom Geschmack her meint der Gatte, dass in der Bananenmasse auch 50 g  Zucker komplett gereicht hätte, was ich mir so vermerkt habe.

Lecker ist der Kuchen!

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Was daran jetzt genau namibisch ist, weiß ich nicht. Das Rezept mag ich jetzt auch nicht einfach so auf den Blog übernehmen, denn sonst gibt es das nette Magazin zu seinem sehr angenehmen Preis nämlich vielleicht irgendwann nicht mehr, wenn das jede/r so macht.

Nachgemacht ist er trotzdem ohne Probleme: wenn man halt „Namibischer Bananenkuchen“ in die Suchmaschine eingibt, wird man überrascht sein, wie oft er mit den immer gleichen Zutaten auftaucht ;).

Nach zwei Tagen Durchziehungszeit soll er übrigens besonders lecker sein, mal sehen, ob zumindest ein Stück von ihm bis dahin durchhalten wird.

Wünsche gutes Gelingen und noch besseren Genuss!