Zum Ende des Jahres 2017: Winterparadies aus Heidis grüner Ecke, ein letzter gestrickter Stern, die Tür geht zu und wieder auf

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„Heidis grüne Ecke“ versüsst mit einem Winterparadies = Pflaume-Zimt-Vanille-Tee das Ende der diesjährigen & hochgenialen Teeadventskalenderaktion von Claudia!

Dieser Adventskalender brachte soviel Kreativität, Licht und Freude in meine Adventszeit, dass ich hier einer jeden Teilnehmerin noch einmal von Herzen Danke dafür sagen möchte ♥.

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Das letzte für 2017 beendete Strickstück ist dieses Sternenkissen für meine liebe Freundin Betti, der pünktlich zum Weihnachtsfest bei ihr ankam. Er soll Dir Gesundheit & Glück bringen, Du Liebe!

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Heute Punkt 24:00 Uhr schließt sich die Tür zum Jahr 2017 und die für 2018 steht sperrangelweit offen und bereit für unsere ersten Schritte hinein.

Das vergangene Jahr war so wie alle seine vorhergehenden: Voller Wunder, voller Neuem, voller Liebe & Zauber – aber auch voller Schmerz, Angst. Sorgen, Furcht.

Für mich selber und die Menschen, meine Lieben, meine Familie um mich herum kann ich sagen, dass ich voller Freude, Dankbarkeit & Demut vor all dem bin, was uns zu diesem letzten Tag im Jahr gebracht hat.

Für den Zustand unserer Welt, den ich als (unverbesserliche) Optimistin immer als 5 vor 12 angesehen habe, steckte es voller Ernüchterung und – ja – auch Verzweiflung. Da ist zum einen der Wandel unserer Natur und das Wissen darum, dass wir hier im prächtigsten Überfluss leben, während der größte Teil der Menschheit in dem Schmutz und der Verseuchung ums Überleben kämpft, den unsere Gier nach dem großen Mehr, ganz egal ob das nun Lebensmittel sind, Mode oder sonstige Konsum- und Luxusgüter, verursacht.

Da sind Kriege, Rassismus, Glaubenskämpfe und das Wiedererstarken von extremistischem Populis- und Nationalismus und das keine 100 Jahren nach der kackbraunen Zeit, die so viel Leid, Hass, Zerstörung in die Welt brachte. Schuld daran ist, meiner Meinung nach, dass man sich weder in der Gesellschaft, noch in der Politik oder gar in den Familien ehrlich damit auseinandersetzte und dass man sich den Neuanfängen danach nicht erwehrte. Zu viele dieser Unmenschen mit ihren ewig kranken Herrenmenschphantasieen, wie meinem einen Großvater, wurde es viel zu leicht gemacht, sich von ihren Vergehen rein zu waschen und Fuss zu fassen in den Behörden unseres Landes. Und wie so vielen anderen meiner Babyboomergeneration wurde nur vermittelt, Respekt und Ehrfurcht vor diesen Eltern der Kriegskinder zu haben, denn sie sollten ja nur eines sein: liebe Großeltern und nichts mehr sollte, zumindest nach außen, vom Täterstigmata an ihnen zu erkennen sein.

Viele, die sich jetzt aus meiner Generation an die Brust klopfen in der Hoffnung etwas für ihr Land zu tun, machen sich keine Gedanken darüber, dass ihnen die freie Meinungsäußerung dort niemals so möglich gewesen wäre wie jetzt oder wie schnell es damals ging, dass man durch Spritze, Gas, entmenschlichte Gewalt und den Schlot verschwand für nichts mehr als eine Konfession. Sie schwadronieren über diese Zeiten, als wären es nicht ihre Großeltern gewesen, die ihren Anteil daran hatten als Täter oder Opfer.

Gewalt erzeugt Gewalt.

Hass erzeugt Hass.

Der Einzelne ist nicht Alle.

Ich habe keine große Lösung.

Ich fange bei mir selber, mit meinen ersten Schritten an.

Und ich gehe mit Hoffnung durch die Tür ins Jahr 2018.

Denn ohne Hoffnung ist alles nichts.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir uns 2018 begegnen, ohne die Hoffnung losgelassen zu haben.

 

 

Einfach mal ruhig sein.

Ist etwas, was ich nicht kann.

Wenn es so einfach wäre, das einfach mal ruhig sein, dann frage ich mich, warum nicht öfter mal ruhig geblieben wird bei Aggression, Hass, Geätze, Dumm- und Bosheit.

Konstruktive Kritik, kommunikative Problemlösung, das Aussprechen der Wahrheit: das alles schätze ich sehr. Das alles ist mir lieb und teuer.

Um des lieben Friedens aber still zu halten, einfach mal ruhig zu sein, sich nicht zur Wehr setzen, damit es ruhig bleibt am mentalen Tisch, damit nichts eskaliert, damit niemand Position ergreifen oder gar eingreifen, zumindest mal hinsehen muss, wenn man schon nicht hinhört, das erleichtert nur das Leben der ewig Großmäuligen und legitimiert ihre Übergriffigkeit, unterstützt sie damit in ihrem Tun, denn so bleiben sie immer die ewig Unschuldigen, die niemals sich selbst, sondern immer nur die Anderen im Spiegel ihrer nur vermeintlich vorhandenen Selbstgerechtigkeit sehen.

Sei einfach ruhig.

Dieser Satz ist so zuckersüß, dass er zu trocknenden Bitterkeit in den Kehlen der Ruhigen quillt und von dort aus in den Ohren klirrt, bis ruhig, einfach ruhig die Augen die Tränen nicht mehr fassen können und überlaufen.

Und diese Tränen, die sind dann schlimmer als alle Worte, die bis dahin gesagt wurden. Diese Tränen sind Ohrfeigen, Magenschläge, ungerechte spitze Scherben, Ohrfeigen  an denen sich die Lauten schneiden und noch wütender werden, weil sie so selbstgerecht sind und ein Zeichen des Versagens, denn wer einfach ruhig sein soll, der soll gefälligst nicht weinen, sondern lachen über all das was so nicht gemeint und überhaupt nicht gesagt und verstanden wurde.

Sag einfach nichts.

Warum?

Mach’s nicht noch schlimmer.

Nein.

Schlimmer kann es doch schon gar nicht mehr werden.

Mag man Dich nur, wenn Du einfach ruhig bist, dann mag man Dich nicht wirklich.

Und genau dieser Preis ist mir einfach zu hoch.

Mein Leben ist mir zu kostbar dafür.

Also bin ich genau eines einfach nicht: Ruhig.

Mein Leben kann nur eine einzige Person leben und das bin ich selber, denn ich gehöre nur mir.

Radikal?

Ja.

Denn beliebt und erwünscht macht Dich das bestimmt nicht. Ganz im Gegenteil.

Das großartigste Geschenk dabei ist das Wissen darum, dass ich selber entscheide, wann einfach einfach für mich ist. Reden und Schweigen. Und das ist in meiner Entscheidung nicht einfach, sondern zweifach unbezahlbar.

 

 

Der 24. Adventskalendertee

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Siehst Du, meine liebe Eva „verfuchstundzugenäht“, alles ist gut und Dein Teeadventskalenderumschlag vom 24. Dezember ist doch noch wohlbehalten und voller Erhaltensfreude bei mir gelandet!

Ich freue mich wirklich und tatsächlich sehr darüber, denn Deine kreative Kuvertlösung ist sehr genial, so wie auch die Karte dazu, beides gefällt mir richtig, richtig gut und der Tee ja eh super :)!

Wirklich ALLES rundum gut – solch eine zauberhafte Teeaktion, die mich mit ihren Gedanken daran noch sehr viel länger begleiten wird, da ich durch sie so viele neue schöne und mir bis dato noch ganz unbekannte Blogs, so wie Deiner Eva, kennenlernen konnte und nicht mehr missen möchte!

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– Paprikasch, Tzatziki & Baguette, Spekulatiuscreme mit Gewürzorangen, Schokoladen-Marzipan-Likörchen

– Roastbeef, Sauce ohne Wein, Brezenknödel, Semmelknödel, glasierte Vanillerüben, Maronen, Gin Tonic, Holunderlikör,  Triple Choc-Brownie, salziges Karamell-Käsekucheneis

– Frittierte Garnelen, Glasnudelsalat, Kaffee

Zwei (nicht nur tee-)phantastische Freundinnen am 24. Dezember!

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Da die Deutsche Post mir ausgerechnet das 24. Teeadventskalenderkuvert nicht in den Briefkasten hat gleiten lassen, ich aber guter Hoffnung bin, dass es doch noch seinen Weg zu mir finden wird, halt nur nicht heute, mir dann genau so zum Zeigen willkommen sein wird wie all die vorhergehenden, zeige ich, was ich von meinen nicht nur teephantastischen Freundinnen Anna und Betti an Feinem geschenkt bekommen habe. Vielen Dank Euch, Ihr zwei Lieben ♥.

Besonders glücklich hängt heuer meine tschechische Weihnachtsspinne am Baum, die nun dank der Paderspinne nicht mehr alleine ist ;)!

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Hiermit verabschiede ich mich in diese wunderbaren Festtage und wünsche Euch Allen, ganz besonders aber Anna, Betti, Silke, Karola, Martina und Dir meine liebe G., wo auch immer Du jetzt sein magst, eine gesegnete Zeit voll Frieden und zutiefst empfundener Freude.

 

 

 

Die 23. Tasse Tee mit Granatapfel-Honig und noch einem kleinen, feine Basteltipp meiner Mutter

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Liebe Jasmin „Muckel & Me“ geh nicht so hart mit Dir ins Gericht, denn selbstverständlich ist auch Deine Karte genauso schön und willkommen wie alle anderen, weshalb ich mich auf und sie überhaupt nicht weniger gefreut hätte und habe! Du siehst, alles gut also, fein und lecker!

Naja, jetzt noch für Weihnachten basteln, dafür wird es jetzt ein bischen knapp, aber wer weiß, so manch eine wird vielleicht doch noch in ihrem Bastelstash für solch minimalistische Weihnachtsfeinigkleinigkeiten fündig, wie ich sie im Adventskalender meiner Mutter für mich gefunden habe:

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So herrlich hat sie sie für sich dekoriert:

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Zum 22. Dezember Schweizer Bio-Kräutertee, ein Leitstern und ein Himbeertee, der aus Russland zu mir kam

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Von ganz weit oben in der Schweiz kam von Rita „Mit Hand und Herz und Fantasie“ das größte Kuvert des Teeadventskalenders, der drei herrliche Geschenke enthielt:

Der feine Piz Palü steckt in einem ihrer Origami Couverts – ja Rita steckt wahrlich voller toller Ideen ♥ und das musikalische Couvert kuschelte sich im Umschlag an einem dieser in diesem Jahr so legendären  DIY Papiersterne – was hat dieser Tag mich allein dadurch schon reich beschenkt – einen ganz liebes, ganz großes Danke von mir dafür!

Rita schrieb so schön, dass dieser Stern als Leitstern für das neue Jahr dienen soll und da hängt er in dieser Funktion nun auch in meinem Zimmer an der weißen Wand:

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„Aber Ev,“ sprach der bonfortionöse Gatte „Ev, das ist so ein schöner Stern, aber Weiß, das hängt man doch nicht auf Weiß!“. „Liebster!“ hub ich an „Liebster, doch, das muss so sein, denn Du weißt doch, Schneeflocken sind mir die liebsten Sterne und die sind Weiß. Weiß auf Weiß auf Weiß. So Weiß auf Weiß an meiner Zimmerwand, da soll er mich das ganze Jahr an das Zaubergefühl erinnern, wenn es schneit. Immer Weiß auf Weiß auf Weiß. An den Zauber und das Gefühl der Ruhe und der Gewissheit dabei soll er mich erinnern, mich mit dem Wissen darum leiten, daheim und geborgen zu sein. Und überhaupt, Liebster, wann hätte ich denn schon jemals etwas gemacht, weil man es so macht!?“.

Und dieser Teedezember dieses Jahr ist wirklich ein ganz besonderer, denn er beschenkt mich nicht nur mit diesem Kalender, sondern durch noch mehr besondere Menschen, wie meine liebe Kollegin L, von der ich aus ihrer Heimat diesen russischen Tee mit Himbeeren geschenkt bekam ♥:

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Wo auch immer Ihr gerade seit, ich wünsche Euch Frieden, Gelassenheit, Liebe, Freude und Menschen, mit denen Ihr all dies teilen könnt!

 

20. Dezember: Winterzauber & Raunacht-Räuchern

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Die heutige Teepost ist sicher über den langen Weg aus Österreich bei mir gelandet – was für eine Freude, denn bis heute hatte ich für jeden vergangenen Tag ein Kuvert im Briefkasten, nur zwei müssen noch zu mir finden, dann sind alle komplett. Wie schön sich das doch alles zueinander gefügt hat.

„Karen Mädchenfarbe“ hat uns nicht nur mit einer schönen Karte und leckerem Winterzauber-Tee bedacht, sondern auch mit einem Tütchen von ihrer ureigenen Räuchermischung, der, was mir ein besonders schönes Detail ist, auch Nadeln ihres Weihnachtsbaums vom vergangenen Jahr beigefügt sind. In ihrem Blog berichtet sie sehr lesenswert ausführlich darüber.

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Eine wunderschöne Verbindung zu heute, dem kürzesten Tag des Jahres, mit gerade einmal 8 Stunden Sonnenscheindauer – ab morgen werden die hellen Tage langsam wieder länger.

Das Räuchern entdeckte ich im vorletzten Jahr für mich und nachdem ich immer wieder abends auf dem Balkon gegen Mücken anräucherte und die verschiedenen Weihrauchmischungen ausprobierte, die ich dafür z. T. in einem Klosterladen gekauft hatte, habe ich zu Beginn dieses Jahres tatsächlich langsam und bedächtig von oben nach unten durch das Haus geräuchert, was ein sehr schönes Erlebnis war und was ich zu Beginn des kommenden Januars auf jeden Fall wiederholen werde.

Mein doppelter Dank ist Dir also gewiss, liebe Karin, denn ich habe mich dazu entschieden, dazu Dein Räucherwerk zu verwenden!

Ja und was heute sonst noch war:

Mein letzter Arbeitstag vor den Festtagen und ich freue mich sehr auf die kommenden Tage, auf die mein Mann und ich voller innerer Ruhe und Gelassenheit zugehen; zuviel war hier in den letzten Wochen los, um das nicht zuletzt unserer Kraft und Energie zuliebe nicht so zu machen.

Seit einigen Jahren ist es mir zum lieben Brauch geworden, an eben solch einem letzten Arbeitstag bei meinen Kollegen und Vorgesetzten mit einem selbstgemachten Geschenk Danke zu sagen,  und ich habe immer eine riesige Freude dabei, mit meinem Täschchen los zu gehen und immer wieder aufs Neue daraus einen Beutel hervorzuziehen und mich mit einer Umarmung für das vergangene Jahr zu bedanken.

Allein dieses „Danke“ ist mein Beweggrund dazu, weshalb die Religion, die mir dann gegenüber steht ganz egal war und weiter ist. Mein Beweggrund ist ein Danke zu geben, nicht eines zu bekommen, denn darum geht es mir nicht und trotzdem bleibt manches jedes Jahr gleich, wie auch in diesem: Wirklich herzlich freuen können sich zwei, vielleicht drei der Bedachten und das macht mir mein Herz noch wärmer und weiter, bei den anderen ist es eher so: „Waaaaas, Weihnachten? OhMeinGott! Verzweiflung!“. Aber auf solche Befindlichkeiten kann ich beim Geben zum besten Willen keine Rücksicht nehmen ;)!

In diesem Sinne:

Jetzt, genau jetzt ist die beste Zeit im Jahr, Eure Liebe, Euren Dank für die vergangenen Monate zu verströmen ♥!

Heute, am 20. Dezember eine unerwartete doppelte Teefreude!

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Alter Verwalter, mein Gesicht beim Öffnen des Teeadventskalenderumschlags heute hätte ich gerne selber vor Augen gehabt 8) = ungefähr so habe ich wohl geschaut.

Liebe „Petra Fadenspiele“, solch ein genähtes Teebüchlein wie Deines habe ich ja noch nie gesehen und dass es fester Bestandteil meiner Handtasche wird, das kannste mir mal glauben! Mensch, so viel liebevolle Arbeit steckt darin, denn innen gibt es einen extra Schuber für den Teebeutel (Und dieser Fencheltee hat so genial geschmeckt) und mit der gegenüberliegenden Seite hat man sofort auch einen Untersetzer für die Teetasse – sehr stilvoll für den Bürotee. Ich danke Dir ♥!

Ja und dann wartete im Briefkasten auch noch ein Umschlag meiner lieben Strickfreundin Karola:

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Ach Du Liebe, noch sein ein herrlicher Tee in dieser zauberhaften Adventszeit – auch Dir mein Herzensdank ♥! Dein Stern hat gleich einen Platz an unserer Wohnungstür neben den anderen beiden Teeadventsstern gefunden!

Ihr alle könnt Euch gar nicht vorstellen, was mir diese Teezeit mit Euch von Anfang an bedeutet und wieviel Kraft und Freude sie mir geschenkt hat – liebe Claudia Alltagsunt, auch Dir kann ich für die tolle Idee und Organisation gar nicht genug danken, deshalb bist Du heute die 3. im Bunde meiner ♥-Runde!

Allerliebste Adventsgrüße, Ev

Glitzerkerzen am 19. Dezember und zitronige Minze

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Mein liebste Teezutat nach Ingwer ist tatsächlich Minze. Beides schmeckt mir immer ♥! Und dazu hat Julia von Draußen² für die Karte eine sehr geniale Idee gehabt: Im ersten Moment als ich die schön glitzernden Kerzen umklappte, war ich etwas irritiert, denn innen in der Karte steht: Nix. Also gar nix, kein Buchstabe, kein Wort, kein Satz.

Zum Glück aber gibt es ihren Blogbeitrag (einfach den Link anklicken) und da erklärt sie, warum das so ist und der Gedanke dahinter, der ist tatsächlich ein ganz besonders schöner, denn so kann mit der Karte ein zweites Mal Freude bereitet werden, indem man sie an einen lieben Menschen weiter verschenkt. Dann natürlich beschriftet ;).

Liebe Julia, das ist wirklich eine außerordentlich bezaubernde Idee!