Macht Handarbeiten glücklich? Und Werbung für diese Ausstellung, ganz besonders am Abend des 08.03.2018!

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Das fragt die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen.

Den Himmel über dieser wunderbaren alten Stadt voller Kunst hielt auch hier der Kältemond in fester Umarmung:

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Definitiv aber, denn draußen mochte es noch so kalt sein, war in mir alles voller freudiger Wärme und so schrieb ich in das Gästebuch, dass es dafür für mich nur eine Antwort gibt: Ja!

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Beinahe hatte ich es schon vergessen, dass ich unbedingt, wenigstens zu einem kurzen Besuch hierher kommen wollte und so sehr bedauere ich, dass ich am Donnerstag den 08.03.2018, 19:00 Uhr, nicht hier sein kann, denn dann hält die von mir über ihren Blog überaus geschätzte Frau Suschna eine Lesung mit dem Thema „Verflixt und zugenäht – Warum ist der rote Faden rot?“ Oh, wie gerne doch wäre ich da dabei! Vielleicht aber wird eine der geschätzten Leserinnen das Museum ausgerechnet an diesem Abend besuchen? Denn dann wäre es so, dass ich ja doch ein klitzekleines bischen mit auf dem Schoß sitzen würde!

Die Stunde, die ich hier verbringen konnte durfte, die war mir voller kostbarer Entdeckungen und Anregungen – schon alleine diese Handarbeitsbücher-Bibliothek voller gedruckter Schätze zu vielfältigen Themen:

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Bisher noch nicht gesehenes und für mich so neues bargen die liebevoll arrangierten Schaukästen:

„Madame Tricot“ darf hier natürlich auf keinen Fall fehlen und so kam ich endlich einmal ihrem „Fridge“ ganz nah:

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Eine ganz besonders große Freude waren mir die Stände einiger Handarbeitskünstlerinnen, alle herrlich freundlich und allzeit bereit, zu jeder Frage fundierte Antworten zu geben.

Ich hielt das erste Mal einen Broomstick für Häkeleien in der Hand und frage mich noch immer, warum ich nicht wenigstens diese schön ausgearbeiteten und dekorativen Stäbe fotografiert habe?!

Bei Andrea Keller-Wittchen gab es eine ganze Galerie an Miniaturpuppenkleidern zu bewundern:

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Sie stellt sie mit Nadeln von der Stärke von 0,75 – 1 mm her:

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Ich musste sofort an das kleine Püppchen denken, das früher in meinen Puppenhaus saß und ebenfalls ein Kleidchen, allerdings gehäkelt, trägt:

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Hier im Vergleich ist ganz gut zu sehen, dass es wohl in einer entsprechenden Nadelstärke gearbeitet wurde.

Am faszinierendsten aber war für mich der Stand von Magdalen Jeske mit ihren Nadelocchi-Kunstwerken:

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Occhi ist mir bisher auf Ausstellungen und Messen immer nur in der Schiffchenvariante begegnet, dass dies aber auch mithilfe einer Nadel möglich ist, ist zwar im Nachhinein eigentlich voller Logik, hätte man mich aber vorher gefragt, so wäre mir das nicht bewusst gewesen.

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Stundenlang hätte ich zusehen und -hören können, so interessant und fesselnd hat sie von ihrer Kunst berichtet. Mit der Nadel in dieser Technik zu arbeiten, hat sie über das Buch „Perlnaofe“ der Occhi-Künstlerin Gundhild Fette gelernt. Begebt Euch mal über die Internet-Suchmaschinen auf eine Pirsch danach und lasst Euch überraschen, was Ihr da alles entdecken werdet! Ich werde meine Augen auf jeden Fall offen halten, vielleicht habe ich ja Glück, irgendwo eine der vergriffenen Ausgaben zu ergattern. Frau Jeske gab mir ihre Kontaktdaten mit, die ich hier aber nicht einfach so auf den Blog werden möchte. Also, wenn Ihr Fragen an sie habt, denn meldet Euch, ich gebe sie gerne weiter.

Natürlich habe ich etwas bei Ihr gekauft:

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Sie hatte mehrere von diesen Halsketten mit dem Occhi-Anhängern, auch in Lila, letztendlich war es mir aber unmöglich an diesem prächtigen Orange vorbei zu kommen! Diese Anhänger haben ihre eigene Geschichte und das ist es, was ich an Handarbeit liebe, wenn sie etwas erzählen: Der Anhänger ist rund um einen zarten Armreif gearbeitet, den ihre Tochter als Kind trug und ihre Tochter war es auch, die sie zu diesen Schmuckstücken inspirierte – absolut herrlich so etwas ♥!

Für mich gleich in doppelter Hinsicht, denn beide SpinningMartha-Färbungen, für die ich mir schon Projekte ausgesucht habe, passen bestens dazu:

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Handarbeiten macht glücklich und auch wenn Ihr selber keine herstellt, sie aber trotzdem zu schätzen wisst, werdet Ihr diese Ausstellung mit Sicherheit mögen und – wer weiß – vielleicht fangt Ihr dann ja auch selber an mit Sticken, Weben, Färben, Nähen, Stricken, Häkeln, Klöppeln, Drucken, Occhi, Spinnen.

Viel Spaß dabei!

 


Das ist ja toll, vielen Dank für den Bericht! Nun freue ich mich noch mehr auf meinen Besuch dort.
Schade, dass wir uns nicht treffen werden.

  • Ja, das ist wirklich, wirklich schade, denn ich hätte Dich sehr gerne im richtigen Leben kennengelernt!
    Herzliche Dir, ganz viel Erfolg und äußerst kreative Zuhörerinnen!

Rote Beete-Süßkartoffel-Salat à la Paprika meets Kardamom

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Auf Paprika meets Kardamom  dem Blog von Anikó, machte mir ihr Eintrag für den Rote Beete-Süßkartoffelsalat sofort Appetit auf mehr!

Ich wiederhole ihr Rezept hier nicht, weil es sich lohnt, mal selber bei ihr vorbei zu sehen und sich von ihren kulinarischen Ideen bezaubern zu lassen.

Das habe ich für mich geändert:

Die Rote Beete habe ich im Ganzen gekocht und erst nach dem Abkühlen in Würfel geschnitten. Zwei kleine Süßkartoffeln habe ich noch roh in Würfel geschnitten, dann im Dämpfeinsatz gegart.

Auf die Möhre habe ich wegen Allergie verzichtet, dafür zwei kleine Blutorangen filetiert und den Saft aus dem Rest direkt über die Gemüsewürfel gepresst. Statt der in der Küche fehlenden Minze habe ich den Salat zusätzlich zum Peterle mit Alles im Grünen-Salatgewürz von Sonnentor abgeschmeckt.

Sehr, sehr, SEHR lecker!

 

Rückblick

Floriane, da hast Du mich mit Deinem Clip auf eine ganz schöne Reise durch meine Erinnerungen geschickt!

Ich wuchs in einer Zeit auf, als man erst mit 21 Jahren volljährig wurde. Als man das Erwachsenwerden auf 18 senkte, hielt man dies allgemein für den Untergang des Abendlandes. Unsere Tochter machte ihre Autoführerschein schon mit 17 und das Abendland ist noch immer nicht untergegangen ;).

Meinen 18. feierte ich völlig unspektakulär mit einer Handvoll Freundinnen bei Gulaschsuppe mit Knoblauchbrot, steppte für sie, bekam Kumquats geschenkt und durfte ab sofort wählen gehen.

Mit 16 fuhr ich Mofa, wechselte meine Zündkerzen selbst. Ein Mofa, das durfte man einfach so, ohne Fahrschule, Führerschein, Helm fahren. Meiner war ein gelber Max. Bei der ersten Fahrt verwechselte ich Gas und Bremse und rutschte bei Rot in eine Kreuzung. Einige Mitschüler hatten weniger Glück mit ihren Zweirädern und starben viel zu früh.

Ich liebte die ökumenische Jugendgruppe, von der ich Teil war und ihr freies Denken und Tun.

Unser Telefon hatte eine Wählscheibe. Später dann eine Tastatur, dazu ein sehr langes Kabel und stand im Flur. Ich erinnere mich an wüste Telefonstreiche, bei denen Torten bestellt, aber nie abgeholt wurden.

Musik kam aus dem Radio, von Cassette und LP. Meine erste war von Richard Clayderman, gefolgt von Deep Purple. Mittwochabend kamen die aktuellen Hits im Radio, die wir auf Cassette aufnahmen, der letzte war die Nr. 1. Kollektives Leiden, wenn es wieder Smoky oder Abba waren. Dank Bravo waren wir Bay City Rollers-Fans, noch bevor wir das erste Lied von ihnen hörten und genau einmal sah ich wir sie alle zusammen im Fernsehen. In meiner ersten Bravo war ein Poster mit diesem berühmten Marilyn Monroe-Akt in Farbe, durch den sie zum Mythos wurde. Ich pinnte sie über meinem Bett an die Wand und das zweite daneben war von Status Quo.

Die Post wurde vor- und nachmittags ausgetragten. Der Postbote kannte jeden auf seiner Route und jeder kannte ihn.

Mit 15 bekam ich meine ersten hochhackigen Stiefeletten, aber Black Sabbath durfte ich mir nicht auf die Jeans oder sonstwohin malen.

Mit Betty rauchte ich meine erste Zigarette, danach kauten wir Grashalme für frischen Atem.

„Jeans on“ von David Dundas kann ich noch immer auswendig. Nina Hagen und Cat Stevens auch.

Zusammengeknüllte und -gefaltete Zettelchen, die während dem Unterricht heimlich durchgereicht wurden, waren unser Whatsapp  und never ever hätten wir BH-Träger oder Slips hervorblitzen lassen.

Ich las mich durch ägyptische, römische, griechische, morgenländische Mythologien, Archäologie, Emile Zola und verliebte mich in die Arie der Königin der Nacht.

Ich begann zu stricken und hörte nicht mehr damit auf.

Der erste Mc Donalds war tatsächlich einen Familien-Sonntagsausflug wert, anschließend Museum. Einige Jahre später verabredeten wir uns nach dem Baggersee, in den wir oben ohne sprangen, in der Stadt bei Burger King, wo wir uns Whopper teilten, so groß waren sie damals noch.

Zum Schlittschuhlaufen fuhren wir zu siebt und mehr in einem Auto, das eigentlich sofort aus dem Verkehr hätte gezogen werden müssen, denn die Hälfte von uns saß im Heck auf blankem Metall und Bleimennige.

Alle meine Freunde kifften und als ich das endlich begriff, waren meine Wochenende inmitten von ihnen viel zu oft viel zu einsam und unlustig. Liebe war mir ein schwieriges Thema und die Angst davor noch mehr.  Ein Fahrt in die Nacht hinten auf dem Motorrad und mein Wunsch, sie möge nie enden. Es gab keine Handys, wir schrieben Briefe, es gab nur drei Fernsehprogramme und wir waren mehr draußen und unterwegs als drinnen. Ich trug lange, bunte Röcke und Blusen aus dem Teeladen, Zitronen- und Zimtöl auf der Haut, Latzhosen, Jeans und Glitzergummistiefel.

Die meisten der Jungs leisteten ihren Wehrdienst ab, wir spielten stunden- und tagelang Badminton, diskutierten im Club der intellektuellen Trinker über Brecht, die Justiz und Alkoholismus, lasen Tolkien, gingen auf Open Airs an Seen und auf Hügeln, fuhren Skateboard, gingen ins Kino, spielten Billard in der Harmonie, im Krokodil, der Destille und der Bier-Akademie. In der Schule gehörte Aldous Huxley zur Pflichtlektüre, während wir an unseren Pulten strickten. Wir waren die Ersten mit EDV-Unterricht und „Blade Runner“ musste man wie „Apocalypse now“ gesehen haben.

Meine Eltern zogen ganz nach oben ans andere Ende der Republik und ich in meine erste Wohnung. Sonntags rief ich sie aus der Telefonzelle neben der Konditorei an, um mich danach vor meinen Schwarz-Weiß-Fernseher zu setzen, um mir alte Schwarz-Weiß-Filme anzusehen.

Meine erste Schreibmaschine war eine mechanische, mit einer elektrischen begann meine Lehrzeit hin zu kurz darauf einem der allerersten, abgefahrenen und noch ziemlich großen Schreibcomputern. Genau drei Bewerbungen hatte ich geschrieben, auf die ich zwei Zusagen bekam.

Auf meinem Plattenspieler liefen Lene Lovich, Wolfgang Ambros, ACDC, Schwoißfuaß, Queen, immer noch Nina Hagen, TRIO, Genesis, Styx, Uriah Heep, Manfred Mann, Supertramp.

Wir rasierten weder Achseln, Beine, Arme, trugen „Seife -“ und „Atomkraft – Nein Danke!“-Buttons, beklagten den Tag an dem der Reagan kam, diskutierten nächtelang über EMPs und mit verkrusteten Kirchenvertretern, von denen mir einer die Hölle in der Form prophezeite, dass ich dort immerfort stricken müsse. Die Themen gingen uns nie aus.

Seltsamerweise aber sprachen wir kein verdammtes einziges Mal darüber, was 20 Jahre vor unserer Geburt geschah und was das nicht zuletzt für unsere Familien und uns in aller Konsequenz bedeutete.

In den 1980ern nahm ich mit einer Freundin an einem AIDS-Wochenendseminar teil, als das Thema noch ganz am Anfang stand und es wurden allen Ernstes solche Fragen eines besorgten Ehemannes behandelt: „Wie kann ich sicher sein, dass meine Frau beim Gynäkologen tatsächlich mit einen sterilisierten Spekulum untersucht wird? Und hat sie dann AIDS, wenn es nicht sterilisiert wurde?“

Auf einem Polterabend zerwarfen wir eine eine Kloschüssel und Handys gab es noch immer nicht, auch keine ständig klickenden Fotoapparate und Kameras, dafür aber Walkmänner. Auf meinem lief in Dauerschleife der Dirty Dancing-Soundtrack. Auf LP George Michael, Prince, Purple Schulz, John Cougar Mellencamp, Nina Hagen und die Blues Brothers.

Nachdem ich mit H. P. Lovecraft, Mary Shelley, Edgar Allen Poe durch war, kam „Shining“ von Stephen King und ich hörte nicht mehr auf ihn zu lesen.

Ich trug Keilabsätze, asymmetrische und bunte Haare, Corsagen, Streifen, Korsarenstiefel bis übers Knie und immer nur einen Ohrring. Nach der Arbeit kellnerte ich für meinen Führerschein. Auch in der nächsten Wohnung stand noch der Schwarz-Weiß-Fernseher, dessen Röhre irgendwann den Geist aufgab, sodass ich, mit dem Strickzeug in den Händen, Bobby Ewings Tod bei Dallas nur hörte, nicht sah.

Ich trug Nickelbrille, Flatterblusen, Minis, Keilhose, nähte mir Shirts, die von der Schulter rutschten und für drunter enge Jumpsuits, strickte Paisleymuster in Pastell.

Weinte in Verdun und bekam weiter keine Antworten auf meine Fragen und keine Fragen baten mich erst recht nicht um Antworten.

Meine Kolleginnen hörten Howard Carpendale, ich Mothers Finest, Michael Jackson, Straßenjungs, Nina Hagen, ZZ Top und Neneh Cherry.

Ich traf meine ökumenische Jugendgruppe für ein Wochenendseminar in einem Kloster und stellte voller Trauer fest, dass alles Freie, Leichte sich in Fundamentalismus gewandelt hatte und wandte mich protestierend ab.

Die ersten Handys waren große, schwere Knochen, es gab noch immer kein Internet, dafür aber „American Werewolf“, „Die Fliege“ und Triple Nights mit Cheech und Chong, bei denen ich einschlief.

Es gab noch immer überall Telefonzellen, aber mittlerweile hatte ich ein eigenes weinrotes mit einem extralangen Kabel. Nicht im Flur. Noch immer kannten wir unsere Postboten, unsere Postboten uns und die Bäcker backten ihr Brot handwerklich noch selbst. Europa war noch nicht grenzenlos, an den Euro nicht zu denken und unser Land in Ost und West zerteilt.

Nein, damals war mitnichten alles besser als heute. Aber es war unschuldiger, allemal voll positiver Utopien und Zukunftsträume. In unseren Köpfen gab es keinen Platz für Rassismus, keinen für Nationalismus. Wir hatten keine Angst vor Krieg, aber davor, dass uns die AKWs um die Ohren fliegen und das schon Jahre vor Tschernobyl. Wir trugen tatsächlich Jute statt Plastik und ich frage mich manchmal, ob der Enthusiasmus dieser frühen Jahre wohl gemeinsam mit Petra Kelly erschossen wurde, wenn meine Zähne bei der Frage nach der Paybackkarte stumpf werden.

Beim Einkaufen bezahlten wir mit Bargeld, mussten es uns persönlich am Bankschalter,  in dem Fahndungsplakate nach RAF-Terroristen hingen, auszahlen lassen. Später dann gab es Scheckhefte, aus denen man einzelne als Bargeldersatz heraustrennte und von Hand ausfüllte, was aber nicht überall möglich war. Von der Discounter-Pest war noch nicht zu spüren. Auf Passbildern durfte gelächelt werden und für raus aus D musste überall hin der Reisepass mitgenommen werden.

In der Schule gab es Reihenimpfungen gegen Pocken mit Teilnahmepflicht und Rechenschieber statt Taschenrechnern, die ebenso wie Sunkist-Tetraeder, Grüner Apfel-Shampoo, Bonanzaräder und das Fräulein als Anrede verschwunden sind.

So viele verklären die Jahre der Jugend, was ich noch nie verstanden habe.

So gerne ich mich an vieles erinnere, um nichts in der Welt möchte ich noch einmal dorthin zurück.


  1. Ich hab gerade soooo viele Bilder im Kopf… und Wolfgang Ambros…. dass Du den gehört hast…. es war schon schön. Und es ist auch heute schön, aber anders. Danke für diesen wundervollen Beitrag! Alles Liebe Karen

    • Liebe Karen, ich schick Dir ein ganz großes Herz! Da war noch so viel mehr als er: Danzer, Wilfried, Ostbahn-Kurti, …. die Musik war wirklich sehr besonders!
      Herzlichste Dir,
      Ev

  2. Liebe Ev,
    auch wenn ich nicht immer Zeit und Geduld habe,SO viel Text auf einmal zu lesen, ich liebe dein Blog! Dich hier im Netz gefunden zu haben ist ein echter Gewinn. Deine Texte berühren oft mein Herz. DANKE!
    (Und was ich schon länger mal sagen wollte: Leider zerschießt dein Beitrag in meiner Blogroll/ Sidebar oft (seltsamer Weise nicht immer) mein Design und ich weiß nicht, wie ich das ändern könnte, weshalb ich dich schweren Herzens entfernt hab. Bei Karen (oben) scheint es genauso zu sein… Vielleicht magst du dort schnell mal gucken, was ich meine?)
    Herzlicher
    Claudiagruß

    • Ach, liebe Claudia, Danke, ich hab grad Tränen im Auge!!!
      Nee, ich weiß nicht, woran das liegt – aber ich bin im computern auch nicht gut. Ich bin da ratlos.
      Karen hat auch keine Idee dazu?
      Ich habe bemerkt, dass ich mich beim kommentieren auf Blogs nicht unter wordpress einwählen kann.
      Ich versuche mal direkt beim Support nachzufragen, woran das liegt.
      Herzliche Dir,
      Deine Ev

      • Mit Karen hab ich darüber noch gar nicht „gesprochen“. Ich weiß nicht mal, ob sie es schon bemerkt hat. Wollte zunächst mal, dass du siehst, was ich meine. Ja, es ist schon manchmal eine Krux mit der Technik…

  3. Ich werde auf jeden Fall beim Support nachfragen, vllt. kann von dort geholfen werden. Hmm, dieses PC-Zeugs steckt für mich voller Tücken. Habe bemerkt, dass meine alte Jimdo-Seite nicht mehr erreichbar ist, da muss ich auch an den Support ran …
    Wah!
    Herzliche Dir,
    Ev

  4. Hallo, bei mir zerschiessts nichts.
    Lese schon lange still mit. Mein Vater ist aus Nbheim und ich bin im Westen der Kurpfalz aufgewachsen.
    Tolle Erinnerungen auch an meine Jugend, obwohl ich 1-2 Jahre jünger bin.
    Pockenimpfung war ich der erste Jahrgang, der das nicht (zum 2. Mal) musste. Worüber ich sehr froh war, denn ich bin bei der Massenimpfung in der Grundschule mit Todesangst beinahe kollabiert.

    • Liebe Meike, Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich über die Kommentare stiller Leserinnen wie Dir freue ♡! Danke!
      Das mit der Impfpanik kann ich gut verstehen, ich bin nach der 2. nach Hause geschickt worden, weil es mir Stunden später richtig schlecht ging.
      Diese Thema der Veränderungen lässt mich momentan fast nicht mehr los.
      Herzliche Dir, Ev

Tagesmenü

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Eisbein mit ohne alles.


  1. ..merkwürdige Modeerscheinung
    Zum Glück sind meine Kinder vernünftig….
    wollsockige Grüße
    Ele

  2. Liebe Ev´,
    sie hat immerhin Mini-Söckchen an, was ich von einigen jungen Frauen die ich kenne, nicht sagen kann. Keine Strümpfe und dazu Synthetikbluse und Stretchhosen und sich wundern, dass man friert. Ich sage nichts und denke dass ich vermutlich nicht viel anders war, und dieses ewige Gefasel vom Unterhemd erst mit zunehmendem Alter verstanden habe 😉

    Liebe Grüße
    Angelika

    • :)- ja, sie ist noch einigermaßen angezogen – letzte Woche bei + 3° C stieg die erste BAUCHFREI, komplett bauchfrei aus dem Zug. Nun ja, die Sonne schien, das heißt Frühling.
      Ich halte das ja alles für eine Verschwörung zu Nutzen einer unbekannten Urologenvereinigung!
      Herzliche Dir,
      Ev

Grüne Spitzen

Auf meinem Balkon beginnt es ganz vorsichtig und langsam zu sprießen, das erste zarte Grün:

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Das könnte ein Schneeglöcken sein?!

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Tulpe.

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Frauenmantel.

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Estragon.

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Echte Kamille

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Tränendes Herz.

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Veilchen.

♥!

 

Schade, mag denn wirklich niemand?!

Wirklich traurig, hat niemand Lust auf Nettigkeiten?

Wenn ja, warum?

Und wenn es so bleibt, dann wird kein Trübsal geblasen, sondern Plan B greift ♡!

EDIT:

Tja, keine Meldung ist auch eine Meldung.

Ich werde die Nettigkeiten hier und so nicht abreißen lassen, dafür ist mir die Intention dahinter zu wertvoll.

Ich überlege noch wie und was. Entweder werde ich extra mit diesem Bezug spenden oder drei Menschen unerwartet eine Freude machen.

Egal wie: Nicht einmal kam mir der Gedanke, dass es so ausgehen könnte. Ich bin dankbar für die Kommentare, die ich bekam und über die Überlegungen, die ich mir mache, denn eines ist sicher: Aufgehört wird hier damit nicht, auch wenn es von der Blogebene hinaus und darüber hinweg geht. Danke fürs Lesen :).

Nettigkeiten zu vergeben ♥!

Bei Claudia Alltagsbunt las ich ein erstes Mal von den Nettigkeiten von Blog zu Blog und eine der drei von ihr Beschenkten bin ich:

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So sehr gefreut habe ich mich darüber ♥! Über die für mich personalisierte Handcreme und das wunderschöne Beutelchen, das als Schatz diese perfekt zu mir passenden und von ihr selbst gemachten Ohrringe für mich barg – mein Dank an sie kommt aus tiefem Herzen.

Nun ist es an mir, ebenfalls drei Nettigkeiten für weitere Blogerinnen auszuloben und Ihnen hoffentlich eine ebenso große Freude damit zu machen!

Claudia bekam ihre Nettigkeiten von Sheepy und so teile ich hier nun auf meinem Blog den Text von diesen beiden wundervollen Bloggerinnen rund um die Feinigkeiten:

Die Teilnahmebedingungen (also von beiden gemopst ♥) :  
Die ersten 3 Bloggerinnen, die zu diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen (und mir dann ihre Adresse im Anschluss per E-Mail senden), erhalten irgendwann in diesem Kalenderjahr von mir eine – voraussichtlich selbstgemachte – Überraschung. (Ich weiß noch nicht, was ich verschenken möchte. Vielleicht gebt ihr mir zur Sicherheit im Kommentar bitte mal eure Lieblingsfarbe mit an?!). Das kann etwas Gefärbtes, Gestricktes, Gefilztes ,Genähtes …. sein. Auf jeden Fall aber Etwas, das mit viel Liebe gemacht wurde.
Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass sie dieses Jahr ankommt, das ist sicher!
 
Der kleine Haken?! Diese 3 müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog machen.
Dementsprechend können auch nur Personen mitmachen, die selbst ein Blog führen (und ihren Wohnsitz in Deutschland haben, sonst sind leider die Portokosten so hoch).
Es wäre schön, wenn weiter über diese schöne Aktion berichtet wird, vor allem, was ihr bekommen und was Ihr selbst versendet habt.
Und nun hoffe ich sehr, dass Drei von Euch sich von mir überraschen lassen möchten ;)!