Macht Handarbeiten glücklich? Und Werbung für diese Ausstellung, ganz besonders am Abend des 08.03.2018!

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Das fragt die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen.

Den Himmel über dieser wunderbaren alten Stadt voller Kunst hielt auch hier der Kältemond in fester Umarmung:

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Definitiv aber, denn draußen mochte es noch so kalt sein, war in mir alles voller freudiger Wärme und so schrieb ich in das Gästebuch, dass es dafür für mich nur eine Antwort gibt: Ja!

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Beinahe hatte ich es schon vergessen, dass ich unbedingt, wenigstens zu einem kurzen Besuch hierher kommen wollte und so sehr bedauere ich, dass ich am Donnerstag den 08.03.2018, 19:00 Uhr, nicht hier sein kann, denn dann hält die von mir über ihren Blog überaus geschätzte Frau Suschna eine Lesung mit dem Thema „Verflixt und zugenäht – Warum ist der rote Faden rot?“ Oh, wie gerne doch wäre ich da dabei! Vielleicht aber wird eine der geschätzten Leserinnen das Museum ausgerechnet an diesem Abend besuchen? Denn dann wäre es so, dass ich ja doch ein klitzekleines bischen mit auf dem Schoß sitzen würde!

Die Stunde, die ich hier verbringen konnte durfte, die war mir voller kostbarer Entdeckungen und Anregungen – schon alleine diese Handarbeitsbücher-Bibliothek voller gedruckter Schätze zu vielfältigen Themen:

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Bisher noch nicht gesehenes und für mich so neues bargen die liebevoll arrangierten Schaukästen:

„Madame Tricot“ darf hier natürlich auf keinen Fall fehlen und so kam ich endlich einmal ihrem „Fridge“ ganz nah:

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Eine ganz besonders große Freude waren mir die Stände einiger Handarbeitskünstlerinnen, alle herrlich freundlich und allzeit bereit, zu jeder Frage fundierte Antworten zu geben.

Ich hielt das erste Mal einen Broomstick für Häkeleien in der Hand und frage mich noch immer, warum ich nicht wenigstens diese schön ausgearbeiteten und dekorativen Stäbe fotografiert habe?!

Bei Andrea Keller-Wittchen gab es eine ganze Galerie an Miniaturpuppenkleidern zu bewundern:

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Sie stellt sie mit Nadeln von der Stärke von 0,75 – 1 mm her:

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Ich musste sofort an das kleine Püppchen denken, das früher in meinen Puppenhaus saß und ebenfalls ein Kleidchen, allerdings gehäkelt, trägt:

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Hier im Vergleich ist ganz gut zu sehen, dass es wohl in einer entsprechenden Nadelstärke gearbeitet wurde.

Am faszinierendsten aber war für mich der Stand von Magdalen Jeske mit ihren Nadelocchi-Kunstwerken:

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Occhi ist mir bisher auf Ausstellungen und Messen immer nur in der Schiffchenvariante begegnet, dass dies aber auch mithilfe einer Nadel möglich ist, ist zwar im Nachhinein eigentlich voller Logik, hätte man mich aber vorher gefragt, so wäre mir das nicht bewusst gewesen.

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Stundenlang hätte ich zusehen und -hören können, so interessant und fesselnd hat sie von ihrer Kunst berichtet. Mit der Nadel in dieser Technik zu arbeiten, hat sie über das Buch „Perlnaofe“ der Occhi-Künstlerin Gundhild Fette gelernt. Begebt Euch mal über die Internet-Suchmaschinen auf eine Pirsch danach und lasst Euch überraschen, was Ihr da alles entdecken werdet! Ich werde meine Augen auf jeden Fall offen halten, vielleicht habe ich ja Glück, irgendwo eine der vergriffenen Ausgaben zu ergattern. Frau Jeske gab mir ihre Kontaktdaten mit, die ich hier aber nicht einfach so auf den Blog werden möchte. Also, wenn Ihr Fragen an sie habt, denn meldet Euch, ich gebe sie gerne weiter.

Natürlich habe ich etwas bei Ihr gekauft:

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Sie hatte mehrere von diesen Halsketten mit dem Occhi-Anhängern, auch in Lila, letztendlich war es mir aber unmöglich an diesem prächtigen Orange vorbei zu kommen! Diese Anhänger haben ihre eigene Geschichte und das ist es, was ich an Handarbeit liebe, wenn sie etwas erzählen: Der Anhänger ist rund um einen zarten Armreif gearbeitet, den ihre Tochter als Kind trug und ihre Tochter war es auch, die sie zu diesen Schmuckstücken inspirierte – absolut herrlich so etwas ♥!

Für mich gleich in doppelter Hinsicht, denn beide SpinningMartha-Färbungen, für die ich mir schon Projekte ausgesucht habe, passen bestens dazu:

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Handarbeiten macht glücklich und auch wenn Ihr selber keine herstellt, sie aber trotzdem zu schätzen wisst, werdet Ihr diese Ausstellung mit Sicherheit mögen und – wer weiß – vielleicht fangt Ihr dann ja auch selber an mit Sticken, Weben, Färben, Nähen, Stricken, Häkeln, Klöppeln, Drucken, Occhi, Spinnen.

Viel Spaß dabei!

 


Das ist ja toll, vielen Dank für den Bericht! Nun freue ich mich noch mehr auf meinen Besuch dort.
Schade, dass wir uns nicht treffen werden.

  • Ja, das ist wirklich, wirklich schade, denn ich hätte Dich sehr gerne im richtigen Leben kennengelernt!
    Herzliche Dir, ganz viel Erfolg und äußerst kreative Zuhörerinnen!

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4 Gedanken zu „Macht Handarbeiten glücklich? Und Werbung für diese Ausstellung, ganz besonders am Abend des 08.03.2018!

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  2. Das ist ja toll, vielen Dank für den Bericht! Nun freue ich mich noch mehr auf meinen Besuch dort.
    Schade, dass wir uns nicht treffen werden.

    • Ja, das ist wirklich, wirklich schade, denn ich hätte Dich sehr gerne im richtigen Leben kennengelernt!
      Herzliche Dir, ganz viel Erfolg und äußerst kreative Zuhörerinnen!

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