Geschafft:

  • 49 Bücher in die Freiheit entlassen – Noch vor Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können, mich auch nur von einem meiner Bücher zu trennen – bei einer solchen Prophezeiung hätte ich lediglich mit einem hysterischen Lachanfall reagiert. Mittlerweile habe ich mich von einigen hunderten trennen können und muss sagen, dass das Gefühl danach jedes Mal ein ganz phantastisches war! Vornehmen kann ich mir so etwas allerdings nicht – es muss ein Tag wie heute sein, an dem ich aufwache und weiß „Ja, heute kann ich loslassen“. Ich wünschte mir, es gäbe mehrere solcher Regale, in die man auch anderes zum Teilen auslegen könnte. Den Gedanken, etwas nicht einfach wegzuwerfen, sondern damit jemand anderen hoffentlich Freude bereiten zu können, finde ich großartig.
  • Ostereier selber mit eigenen Aroniabeeren und mit Kurkuma gefärbt.
  • Eine kleine Osterfreude bereitet.
  • Auf- und umgeräumt.
  • Gurken, Kürbisse, Mangold, Zuckererbsen und Tomaten ausgesät.
  • Staubgefeudelt.
  • Tageszeitung gelesen.
  • Liebe mitgeteilt.
  • Tränen vergossen.
  • An der Sonne und der milden Luft fast narrisch gefreut.
  • Den fertig gestrickten Pullover entspannungsgebadet und an der frischen Luft getrocknet.
  • Und das Beste: Der Tag ist noch nicht am Ende angelangt!

Einfache Ostergrüße

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Herzliche Ostergrüße mit Frau und Herrn Sperling.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest im Kreis Eurer Lieben. Jenseits diesem zweiten Geschenkeweihnachtswahnsinn im Jahr. Ohne Osterknaller, Osterkracher, Osterangeboten, Osterpreisexplosionen. Ohne Hetze hin, drin, weg vom Supermarkt. Ohne Aggressionen, Drängeleien auf den Straßen. Weit weg davon, vermeintliche Bedürfnisse für Dritte erfüllen zu müssen.

Ganz nah aber dran, Ruhe in Euch zu finden, ganz nah dran am Wesentlichen.

Und ich wünsche Euch Genuß in dem, was Euch umgibt. Ganz egal wo Ihr seid, was Ihr zubereitet und esst

Ich wünsche Euch, dass Ihr innehalten, Euch umschauen könnt, um zu sehen, was Ihr wirklich braucht, was Euch wirklich glücklich macht und was nicht.

Das wünsche ich Euch.

Und mir wünsche ich, dass Ihr kurz an Frau und Herrn Sperling hier oben denkt, denen ich gleich wieder die Futterstellen auffüllen werde und wenn Ihr an sie denkt, dann, bitte, seht Euch um, schaut nach, ob Ihr auch etwas für unsere Umwelt tun könnte und damit für Euch und Eure Lieben und dann stellt einfach Futter raus, lasst die die ersten Blumen auf den Wiesen stehen, knickt keine Osterkätzchenzweige ab oder hebt einfach dieses weggeworfene Papier auf dem Gehweg auf oder die Dose und werft sie in den nächsten Papierkorb.

Frohe Ostern.

Farbenpracht für einen Boxy ♥!

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In Kieselbronn bei WollLandia war es, dass Sandra Farbenpracht mir eine Testfärbung für einen von mir angedachten Boxy zeigte, von der ich gleich hin und weg war ♥!

Unglaublich, wie schön Sie meinen Wunsch von Sprenkeln in Pink und Goldgelb auf hellem Grau umgesetzt hat – wobei – so unglaublich ist das gar nicht, denn gerade ihre gesprenkelten Färbungen sind es doch, die mir von Beginn so unglaublich gut gefallen.

Gestern schickte sie mir ein erstes Bild mit der Frage, ob ich so zufrieden sei und heute schon habe ich die Wolle gleich bei ihr abgeholt.

Sandra, 1.000 Dank Dir dafür!!!

Der Vollständigkeit halber: 5 x Merino-Seide (80% Wolle, 20 % Seide), LL 400 m/100 g

Also, solltet Ihr nach einem Garn suchen, dass ganz Euren Farbwünschen entspricht, dann solltet Ihr Euch mal vertrauensvoll mit ihr in Verbindung setzen. Unbedingt!

 

Strukturen an einem kühlen Tag im Botanischen Garten

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Er ist einer meiner Heidelberger Lieblingsplätze in Heidelberg: Der Botanische Garten.

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Jedes Mal erstaune ich aufs Neue über diese Oase der Ruhe inmitten unaufhörlichem klinischen und universitären Gewusel.

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Schon seit längerem stand fest, dass ich ihn gestern wieder einmal ausführlich besuchen konnte und ich rechnete fest mit einem Knospen- und auch Blütenmeer, aber wochenlanger Frost, anhaltende Kälte und Schnee machten einen Strich durch diese Rechnung. Kühl war es und feucht.

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Die Stunde, bis das Gewächshaus öffnete, wurde mir ziemlich lang, aber nicht langweilig.

Dort ging ich dieses Mal auf die Suche nach Strukturen.

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Alles andere als langweilig, sondern voller Schönheit:

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Besonders bei den Kakteen und Sukkulenten gab es eine unglaubliche Vielfalt zu entdecken:

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Grün, Rot, Braun und auch Weiß:

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Von nahmen aus ist der Sonnentau von besonders phantastischer Schönheit:

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Im Gegensatz zu Draußen blüht es hier drin ganz besonders verschwenderisch:

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Das parkeigene Krokodil darf als Schlusspunkt natürlich nicht fehlen ;):

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Mein Mühen mit der altdeutschen Schrift

Das Schreiben der altdeutschen Schrift stand in der 3. oder 4. Grundschulklasse fest mit auf unserem Lehrplan und ich kann mich erinnern, dass sie mir zwar manchmal wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkam, welches ich aber unbedingt knacken wollte.

Die Zacken, Schleifen, Haken, Mandeln beim Online-Kurs von Kallimagie kommen mir bei den Schreibübungen manchmal wie zu knackende Nüsse vor, bei denen ich mir immer wieder recht schwer tue, denn, wie im Bild oben mit all seinen Fehlern zu sehen, habe ich eine freie, runde, schwungvolle Schrift, die sich nicht in Linien greifen lässt, weshalb mir bei der Umsetzung immer wieder Fehler unterlaufen.

Ich schreibe sehr, sehr gerne und viel mit dem Füller. Normalerweise mit einer breiten 1.9er-Feder, was beim Üben aber eher kontraproduktiv ist, weshalb ich dabei lieber zu einer 1.1er greife, mit der es mir viel leichter von der Hand geht.

Mein Ehrgeiz ist geweckt, aber noch überwiegt er die Freude daran, denn für diesen Tanz, das merke ich recht deutlich, müssen mein Füller und meine Hand miteinander noch sehr viel geschmeidiger werden.

Amsel, Spatz, Meisen

Die „Russenpeitsche“ lässt den Winter mit Schnee, Frost, Kälte noch mal so richtig knallen.

Das bekommt nicht zuletzt auch die Vogelwelt heftig zu spüren.

Die Amsel wurde mit einmal mal ziemlich territorial und verteidigte den Futterplatz mit lautem Gezeter gegen all die kleineren Vögel.

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Die Spatzen, obwohl in deutlicher Überzahl, hat das gar nicht gefreut.

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Die Meisen scherten sich einen fröhlichen Dreck darum und belagerten die ausgehängten Futtermöglichkeiten.

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Das Rotkehlchen war viel zu genant, um sich knipsen zu lassen, ja und dann war da noch ein getupftes Gefieder, von dem ich annehme, dass es zu einer Wacholderdrossel gehörte. Was für ein unerhörtes Glück, so unterschiedlichen Gästen ein voll gefülltes Buffet geboten haben zu können ♥!

 

Haferhupf nach einem alten Rezept und Literatur zu einem Haferflocken-Behandlungsversuch

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Ich komme nur schwerlich an Koch- und Backbüchern wie diesem von den Köllnflockenwerken Elmshorn/Holstein in der 8. neu bearbeiteten Auflage von 1962 vorbei.

Solche Bücher erzählen Geschichten aus dem Leben in der Zeit in der sie erschienen.

Außerdem mag ich Hafer sehr und im Vorrat rief ein Beutel Hafermark laut nach Verwertung. Wohl an und ran also!

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Gebacken hab ich den leckeren Hupf mit der Hälfte des Rezepts und zuckerreduziert in einer einer kleinen Hupfform:

Zutaten:

100 g Süßrahmbutter, 70 g Zucker, das Mark einer Vanilleschote, 1 Ei, von einer 1/2 Bio-Zitrone den Abrieb und Saft, 60 g saftige, goldgelbe Rosinen, 1/2 Tasse Milch, 62 g Hafermark, 190 g Weizenmehl, 1/2 Tütchen Bio-Weinstein-Backpulver

Zubereitung:

Butter, Vanillemark und Zucker weißschaumig rühren, dann das Ei dazu und nacheinander Zitronenabrieb und -saft. Hafermark, Mehl, Backpulver vermischen, dann nach und nach abwechselnd mit der Milch unterrühren, bis ein schöner, schwer reißender Rührteig entstanden ist. Zum Schluss die mehlierten Rosinen unterheben.

Den Teig in die gefettete und mehlierte Gugelhupfform füllen und diese in den auf 175° C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen in die unterste Schiene schieben und in 60 Minuten goldgelb backen. Den Kuchen in der Form knapp 10 Min. auskühlen lassen, dann auf einen Kuchenrost stürzen.

Bei solchen Büchern lohnt sich auch immer ein Blick z. B. wie in diesem auf die letzte Seite:

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Gestaunt habe ich dann bei dieser Literaturangabe:

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Zu Dr. Lottner fand ich nichts erhellenderes näheres im www,  dort kann man sich, diese Untersuchung betreffend, in die Publikation „Pharmakopsychologie und Psychopathologie“ von Wolfgang de Boor hineinlesen.

Sag mal noch einer Küchenliteratur würde nicht zu interessanten Querverbindungen führen können.