Rosenkohl-Maronen-Auflauf

Eine Foodbloggerin mit wunderschönen Essensphotographien wird nie aus mir werden. Dazu fehlt mir einfach die Geduld, wenn etwas warm duftendes auf dem Teller liegt.

Aber drüber schreiben, das funktioniert!

Rosenkohl-Maronen-Auflauf

Zutaten:

500 g Rosenkohl, 200 g gegarte Maronen, 1 große Schalotte, 1 Knobizehe, etwas Butterschmalz, 200 g Schmand, 50 g Comté, Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Den Rosenkohl wachen, putzen, halbieren und für 3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, abseihen und sofort in eiskaltes Wasser einlegen, damit er sein schönes Grün behält, abtropfen lassen.

Die Schalotte, den Knoblauch und die Maronen fein würfeln. Die Schalotten- und Knoblauchwürfel in Butterschmal glasig dünsten, die Maronenwürfel dazugeben und weiter für 2 – 3 Minuten auf schwacher Hitze dünsten, dann den Schmand unterrühren. Mit Salz (ich nahm herrliches Zitronenflockensalz einer namhaften Hamburger Gewürzmanufaktur, erwähne sie hier aber nicht namentlich, wegen dem sonstigen Werbe-DSGVO-Schwachmatentum), Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und als letztes den Rosenkohl und den geriebenen Comté unterheben. Ab mit allem in eine ofenfestes Form und in 20 Minuten bei 180° C Umluft goldgelb backen.

Für mich ist das ein richtiges Wohlfühlessen, das viel besser schmeckt, als es so auf dem schnöden Photo aussieht!

Störhurz

An einem Tag stand ich auf und spürte, noch bevor meine Füße standen, so etwas dumpfes rund um mein eines Ohr. Hörte alles wie durch Watte, deutlich nur das Klopfen meines Pulses darin. Dachte mir gar nichts bis nicht viel dabei, war da doch schon seit geraumer Zeit so ein Frösteln von innen her, ein unbestimmtes Hüsteln, Niessen, Näseln.

Ebenso am nächsten Tag im Büro, nur dass ich mich da so fühlte, als wäre ich auf der Seite mit dem Pochen im Ohr in Schaumstoff gehüllt. Am Abend sprach meine Ärztin von möglichem Hörsturz und, mit der Überweisung in der Hand, dass ich am nächsten Tag auf jeden Fall zum HNO gehen sollte.

Ich ging. Obwohl ich mir sagte „Hey, es geht mir doch schon besser“, so wie ich das immer mache, wenn ich zum Arzt gehe.

Naja, nutzt nur nichts, wenn der Hörtest zeigt, dass es nicht so ist.

Von dort aus durch respektablen Graupelschauer zur nächsten Praxis, um abzuklären, ob, wie, wann. Das Fragezeichen hinter Überhaupt war schon gar keine Option mehr.

Vorhin habe ich meine erste Portion Cortison nach dem Porridge geschluckt.

Und nun harre ich der Dinge, wie mein Körper darauf reagieren wird. Cortison, dachte ich, hätte ich schon im letzten Jahr zu Genüge gehabt. Es ist wie es ist: unverhofft kommt einfach wie es will.

Obwohl, da schiebt die Optimistin in mir die ängstliche Nörglerin zur Seite, die eigentlich am liebsten gar keine Medikamente einnehmen würde: Wer weiß, für was es gut ist.

UtesWaldundWiesenWolle

Ja, dieser Beitrag erfüllt den Tatbestand der Werbung, denn es werden Marken genannt. Nein, zu dieser Werbung bekam ich keinen Auftrag, keine Vergünstigungen oder andersartige Vergütungen. Ja, ich schreibe hier ausschließlich darüber, was für mich meine eigene und freie Meinung betrifft. Das was gekauft wurde, wurde mit dem vollen VK bezahlt, ohne Rabatte, ohne Abzüge.

Ich hatte Geburtstag. Nicht gestern, nicht heute, vor einiger Zeit. Zu meinem Geburtstag schenkte ich der liebsten Freundin einen kreativen Tag mit mir und gestern war es soweit: Ich holte sie ab und gemeinsam fuhren wir zum Handmade Love Design Markt auf bzw. in der Burg Stettenfels über dem Ort Untergruppenbach.

Im vergangenen Jahr besuchten der Gatte und ich hier diesen Design Markt zum ersten Mal und ich war hin und weg von der Location und von den Ausstellern, das eine zu großartig und besonders wie das andere!

Die Eintrittskarten hatte ich bereits vorher online bestellt, wir waren mit die ersten Besucher, und waren deshalb ganz vorne in der fast lane, den Rundgang begannen wir antizyklisch rechts herum direkt hinab in den Gewölbekeller, mit den herrlich noch nicht so heiß umlagerten Kreativständen wie später am Tag ;). Die kreative Breite auf diesem Markt ist sehr groß und Chapeau für das Markt-Team, das so viele unterschiedliche Aussteller aufs Beste ausgesucht und miteinander kombiniert hat! Uns hat es ungemein gut gefallen und wir haben fest vor, auch beim nächsten Mal hier wieder als Besucherinnen dabei zu sein.

Natürlich gab es auch Wolle, aber da wir bereits seit sehr vielen Jahren gemeinsam immer wieder Wollfeste besuchen, interessieren uns natürlich die Handfärberinnen, die wir noch nicht kennen, ganz besonders und dieses Jahr ist das voilà:

Ute mit ihrer Wald- und Wiesenwolle:

Ich mag sie ja wirklich sehr, diese authentischen Handfärberfrauen in all ihren eigenen Farben, in die sie gekleidet sind, um zu zeigen, dass sie das, wofür sie stehen, auch wirklich leben und so ist auch Ute von oben bis unten herrlich und wunderbar aufeinander abgestimmt bunt, weshalb ich sie um die Erlaubnis bat, sie photographieren zu dürfen.

Die liebste Freundin verliebte sich in Utes „Kuscheltuch Wintertraum“, in dem pures Wollweiß mit einem sehr zart melierten Türkis kombiniert wird, abgerundet mit Quasten, die wir beide sehr mögen.

Ich hingegen verliebte mich spontan in ihre Sockblanks, die für mich die schönsten sind, die ich jemals selber in die Hände bekommen habe. Zwei Stück wanderten in meine Tasche: Das prachtvolle links ist mein Geburtstagsgeschenk von der liebsten Freundin (Danke!!!) und das links wollte trotz dem kräftigen Grün auch unbedingt mitkommen.

So sieht so ein von Ute eingefärbtes Sockblank verstrickt aus:

Ich liebe das sehr, wenn Socken aus einer Färbung ganz unterschiedlich aussehen und keine Bange, frisch verstrickt sehen solche Socken vom Strickbild her noch etwas unregelmäßig aus, weil man ja quasi geribbelte Wolle verarbeitet, aber nach dem ersten Entspannungsbad werden sind sie genauso glatt wie Socken, die aus einem Knäuel herausgearbeitet werden.

Also liebe Ute, wie sagen noch einmal herzlich „Danke“ für all die Informationen, die Du uns rund um Deine Handfärberei gegeben hast, wünsche Dir weiterhin ganz viel Erfolg und uns, dass wir Dir und Deinen schönen Farben bald auch auf einem der anderen regionalen Wollfeste begegnen dürfen!

Pilze sind in der Küche Kombinationskönige

Ja, ich weiß, das Photo ist nicht so der Knaller, ich bitte um Verzeihung, zum gescheiten Knipsen fehlte die Zeit.

In einer neuen Kitchen Impossible-Folge (jajajajaja, ich seh das gerne, trotz der Flucherei) trat der Herr Mälzer in Italien an und musste u. a. ein Pilzgericht kochen, bei dem ich sehr gespannt vor dem Bildschirm saß, denn es stellte sich heraus, dass die Pilze dafür über einen wesentlich längeren Zeitraum geschmort wurden, als ich es hier bei uns kenne. 

Ich habe es nun endlich selber einmal aus- und dabei herumprobiert, wie, ob und welche Kombinationen damit schmecken, meine Angaben dazu sind deshalb nur rudimentär, auf grammgenaues Auswiegen habe ich verzichtet. Es handelt sich um Grundrezepte, bzw. Varianten davon.

Für die Pilze in der Mitte habe ich 500 g Steinchampignons geputzt, halbiert und in feine Scheiben geschnitten. Außerdem habe ich eine Handvoll getrockneter Steinpilze und Maronenröhrlinge mit heißem Wasser übergossen und für 30 Minuten ziehen lassen. Danach habe ich sie über ein Sieb abgegossen, das Einweichwasser behalten und die nun weichen Pilze fein gehackt. Ebenfalls fein gehackt habe ich eine großes Schalotte und eine Zehe geräucherten Knoblauch. In einem Topf habe ich einen Esslöffel Butter geschmolzen und die Schalotte und den Knoblauch glasig angedünstet. Dann habe ich alle pilzige dazugegeben und alles miteinander auf nicht zu hoher Hitze für 30 Minuten schmoren lassen, ohne jegliche Gewürzzugaben, damit am Boden nichts ansetzte, habe ich immer wieder etwas vom Pilzwasser dazugegeben. Dann habe ich das erste Mal probiert und siehe da, der Geschmack war, wie vom Originalkoch beschrieben, so hocharomatisch, dass ich wirklich nur mit einer Prise Salz abgeschmeckt habe. 

Dazu gab es frische Spätzle, für deren Teig ich lediglich Spätzlemehl, ganz frische Eier und etwas Mehl verwendet habe. Darauf etwas von den Pilzen und einen Klacks Schmand, damit sich alles geschmeidig miteinander verbindet. 

Die andere Schmorpilzhälfte wurden zur Einlage eines Wurzelcremesüppchens aus zu gleichen Teilen Petersilienwurzel und Pastinake mit Kartoffeln. 

Übrigens: Pilze lassen sich, nach dem Kochen abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt, problemlos noch ein weiteres Mal erhitzen. Die Mär, dass dies nicht gesund sei, ist mittlerweile komplett überholt.

Fragen die ohne Antwort bleiben

Warum sind die einzigen Sitzmöglichkeiten am Perron direkt und ausschließlich neben den Raucherkästchen?

Ich habe da so eine Vermutung:

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Dafür im Zug unerwartet Angenehmes:

Funkelniegelnagelneue blitzsaubere Sitze. Alles so sauber und rein, dass ich schon vermeinte, zarten Blütenduft im Abteil wahrzunehmen.  Das ich das noch erleben darf!

1 x gekocht = 2 x gegessen

 

Cremige Polenta & Fruchtiger Rotkrautsalat

Der Gatte hatte bereits feinst zu Mittag gespeist und so konnte ich am Abend etwas für mich kochen, das nicht auch ihm zu schmecken brauchte, denn meine Kombination sind immer wieder auch etwas abstrus für ihn, was mir gar nichts ausmacht, denn ich liebe ihn trotzdem.

Der Sinn stand mir nach cremig sanfter Polenta und da war auch noch dieser kleine Rotkrautkopf, der nach Verarbeitung gierte, den Rotkrautrohkost und ich sind enge Freunde.

Ein feines Abendessen war das und die übrige Hälfte begleitete mich am nächsten Tag als Polentaschnittchen mit – Überraschung – Rotkrautsalat mit ins Büro. Feinbein!

Cremige Polenta

Zutaten: 120 g Maisgries, 1/2 Tl Salz, mindestens 0,5 l Garflüssigkeit – für dieses Mal entschied ich mich hälftig für frische Milch und Gemüsebrühe und ein Stück Comté

Zubereitung: Die Milch-Brühe-Mischung zum kochen bringen, das Salz dazu geben und dann unter rühren den Maisgrieß zurieseln lassen. Die Kochplatte nun auf kleine „Flamme“ herunterfahren, Deckel drauf, aber immer wieder mal umrühren, damit nichts ansetzt und für 20 Min. ausquellen lassen. Sollte die Polenta so zu dick werden, einfach nur ein bisserl Milch oder Sahne unter Rühren angießen für die Cremigkeit. Kurz vor dem Essen den frisch geriebenen Comté unterheben. Man kann natürlich auch Parmesan nehmen, der letztens aus dem Elsaß mitgebrachte Comté aber war mir, da milder, dieses Mal die liebere Wahl.

Entweder zu zweit die Polenta teilen oder die zweite Hälfte auskühlen und festwerden lassen und am nächsten Tag nach Belieben essen, denn man könnte die Schnittchen auch fein und goldgelb in Olivenöl anschmurgeln.

Fruchtiger Rotkrautsalat

Zutaten: 1 kleiner Rotkrautkopf, 1 El Sonnenblumenöl, 2 El Birnenessig, Salz, Pfeffer, 2 Blutorangen, die frischen Kerne eines geviertelten Granatapfels

Zubereitung: Den Rotkrautkopf halbieren und eine der Hälften ein weiters Mal halbieren und aus den zwei Stücken den Strunk entfernen und das Kraut ganz fein hobeln. Nach Gusto salzen, 1 El Sonnenblumenöl dazu und dann für 5 Minuten kräftig kneten. So wird das Kraut weicher und bekömmlicher. Die beiden Blutorangen schälen und filetieren, unter das Kraut heben, ebenso die ausgelösten Kerne des Granatapfelviertels (mein Granatapfel war ganz schön groß). Den Birnenessig unterheben und den Salat mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Familie Marino kämpft um das Leben des zweijährigen Michele

Ich möchte hier auf den Bericht der Landesschau Baden-Württemberg vom 17.01.2020 über den Kampf um das Leben des zweijährigen Michele teilen.

Und nur dass wir uns alle richtig verstehen: Ich rufe hier zu gar nichts auf, weshalb das hier keine Werbung ist und ich bin weder mit der Familie, noch mit dem Moderator oder mit einem sonstigen Mitarbeiter des SWR verwandt, verschwägert oder sonst irgendwie verbunden.

Ob Ihr dem verlinkten Beitrag folgen mögt oder nicht, ist Euch selber überlassen und auch, was Ihr daraus zieht oder nicht.

Alles ist ein „Kann“, kein „Muss“.

Ich möchte bitte auch keine Diskussion hier dazu in den Kommentaren.

Sweets for the sweet

„Such Dir was aus“ sagte der Liebste und ich, noch mit der Nase an der Auslage, zögerte nicht lange und griff tatsächlich das allererste Mal zu – oh, welche Köstlichkeiten:

In Wissembourg gibt es nicht nur einen tollen Biomarkt und herrlich duftende Seifen, sondern eben auch einen der besten Chocolatiers in Frankreich: die Patisserie Rebert.

Und ich werde es definitiv nicht müde zu erwähnen, weil ich ganz genau weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Das muss man nicht goutieren, aber hier schreibe ich von und für mich. In dem Fall gilt: Bitte, Danke, alles Gute & Weitergehen.

Dieser Beitrag muss, DSGVO sei Dank – nicht -, als Werbung gekennzeichnet werden, obwohl alles, was hier auf den Photos zu sehen ist, ungenötigt und ohne Drittauftrag, vom eigenen Gelde des Gatten und (schockierend!) zum vollen VK erworben wurde. Es gibt keinerlei Absprachen, Aufträge mit den Herstellern, Verkäufern oder Vergünstigungen durch sie – gut so, denn allein vom Warentausch könnten sie nicht leben und Marktwirtschaft funktioniert nicht mit launigen Worten gegen begehrte Ware. Damit ihre Waren verfügbar und damit begehrenswert bleiben, werde ich sie sämtlich hier verlinken. Weil ich es möchte, weil ich es kann und weil ich es will. Und das ist genau eines: Meine freie und unveräußerliche Meinungsäußerung.

Gelesen: Die Kaiserhure

von Manfred Böckl.

Ich nehme es vorweg: Dieses Buch hat mich sehr enttäuscht.

Erwartet hatte ich eine geschichtliche, sachliche Auseinandersetzung mit Barbara Blomberg, der unehelichen Mutter von Juan de Austria, dessen Vater unzweifelhaft Kaiser Karl V. war.

Politische Hintergründe und Schlachten betreffend, gibt es diese sachliche Auseinandersetzung sehr wohl, nicht viel aber historisch gesichertes, was Barbara Blomberg betrifft. Ihr genaues Geburtsjahr ist nicht bekannt, ebenso gibt es kein Portrait von ihr, das ihr definitiv zugeschrieben werden kann, weshalb man auch nicht weiß, wie sie ausgesehen haben mag.

Man weiß nicht, wann und wo Barbara Blomberg und der Kaiser aufeinander trafen; kann/darf man sie deshalb reisserisch als Kaiserhure bezeichnen? Oder wurde der Titel so gewählt, weil Skandalöses sich besser verkauft als das nüchtern normale? Fakt ist, dass Karl V. sich als Vater ihres unehelichen Sohnes bekannte, ihr diesen allerdings bereits im frühen Kindesalter entzog, um ihn in Spanien von Pflegeeltern erziehen zu lassen. Sehr viele Jahre später erst wird sie ihm noch ein einziges Mal begegnen dürfen.

Bekannt ist auch, dass Barbara Blomberg mit dem kaiserlichen Beamten Hieronymus Kegel verheiratet wurde und mit diesem drei weitere Kinder bekam.

Alles, was in ihrem Leben vor dem Kaiser, vor und nach der Geburt des gemeinsamen, unehelichen Sohnes und danach bis zu ihrem Tod geschah, lässt sich in so dürren Fakten zusammenfassen, dass Ausschmückungen aller Art Tür und Tor geöffnet sind.

In diesem Buch wurde aus dem angeblichen Hurenwaibel Hieronymus Kegel ein massloser Säufer, der seine Gattin immer wieder in viehischer Brust (meine Güte, diese Beschreibungen und diese Wortwahl …) vergewaltigte und dem sie, da er augenscheinlich nicht fortpflanzungsfähig gewesen sei, drei Kinder von drei verschiedenen Männer unterschob und, mindestens aus Rache, alles andere wird nur angedeutet, mit jedem sich anbietenden Mann sexuell verkehrte – zu ihrer „Ehrenrettung“ aber, ohne jegliche finanzielle Entlohnung.

Das mich am stärksten abstoßende findet im Kapitel „Des Kaiser Bastard“ statt, in dem der Autor über die Empfindungen der ihr Baby stillende Mutter (wohlgemerkt eine 17-jährige, missbrauchte, vom Erzeuger missachtete) schreibt, dass diese dieses betäubende Gefühl genoss, das beinahe einem Orgasmus gleichgekommen sei.

Jaha, klar, dass passt doch bestens zu der neuzeitlichen Mär, dass sich Frauen während ihrer Menstruation bei der Einführung von Tampons sexuell erregen …

Dazu dann noch sich durch das ganze Buch ziehend die Benamungen als die Schwarzhaarige, die Graue, die Alte, die Junge, etc., als wäre der eigene Vorname nicht das intimste, persönlichste, das uns alle kennzeichnet?!

Aus der historischen Figur Barbara Blomberg wird so ein beliebiges Gefäß, das sich noch beliebiger füllen lässt.

Nein, ein Lesegenuss war das für mich nicht und so freue ich mich lediglich darüber, dieses Buch (und noch drei weitere des Autors) in einer vergünstigten Verkaufsaktion erworben zu haben, was in diesem zum Glück verschmerzbaren Fall ganze 10 € weniger ausmachte, als es regulär nun wieder zu bestellen ist.