Eierküchle à la Herzelieb

Als ich von Herzeliebs Eierfrikadellen las, war mein erster Gedanke „What? Gebratene Küchle aus hart gekochten Eiern?!“ – das hört sich doch bestimmt nicht nur für mich erst einmal seltsam an, oder? ODER?

Also gut, ich mag Küchle, ich mag Eier, warum also nicht probieren? Dem bonfortionösen Gatten deuchte mein Vorhaben noch immer viel zu abgefahren, weshalb ich, Cleverle, das ich bin, die Rezeptmenge für diesen ersten Versuch halbierte. Sicher ist sicher! Auch auf das Toastbrot habe ich verzichtet, stattdessen einfach ein Stückchen altbackenes Baguette genommen und dieses auch nicht in Milch, sondern schnöde in Wasser eingeweicht, bevor es ausgedrückt zu den restlichen Zutaten rutschen durfte.

Der Gatte mochte ums Verrecken nicht probieren, da konnte ich noch so laut „Hmmm“ und „Aaaaah“ und „Lecker“ seufzen, mir aber schmecken diese Küchle – man verzeihe mir, aber ’ne Frikadelle ist und bleibt für mich eine fleischerne Bulette – ganz ausgezeichnet so warm und frisch aus der Pfanne. Genauso gut aber auch einmal quer geteilt auf der Butterstulle am nächsten Tag als Büro-Mittagessen.

Perfekt dazu passt ein richtig schön schlotziger, schwäbischer Kartoffelsalat. Zum Reinknien, aber auch zum Reinlegen und drin wälzen lecker in dieser Kombination.

Kocht!Das!Nach!