Gelesen: Wild Cards – Das Spiel der Spiele

von George R. R. Martin.

Ich gestehe, ich habe mir dieses Ebook gekauft, weil es im Ebook-Deal vergünstigt angeboten wurde. Außerdem lockte mich George R. R. Martin als Autor, denn gelesen hatte ich bisher nichts von ihm, bin aber ein sehr großer Fan der GoT-Verfilmungen.

Es handelt sich hier um einen Sience-Fiction und eigentlich stammt er auch nicht von George R. R. Martin, sondern er wurde zusammen von ihm mit einer ganzen Riege anderer hochwertiger Autoren kurzgeschichteweise ein Kapitel nach dem anderen zusammengesetzt und dann von ihm herausgegeben – was schon ein bisserl nach Etikettenschwindel riecht, wenn man sich in diesem Genre nicht auskennt.

Es geht um einen weltumspannenden Konflikt, zu dessem (vorläufigem) Showdown es in Ägypten kommt. Es geht um mutierte Superhelden (naja, Mutation ist in dieser Welt etwas ganz normales), um Starruhm, um die Außenwirkung und um den Menschen der in jedem von ihnen steckt, was einige Überraschungen birgt.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mich in die Geschichte hineingelesen hatte, alles in allem aber hat sich mich gut unterhalten, aber dann doch aber auch wieder nicht so sehr gefesselt, dass ich jetzt mehr davon lesen möchte.

Auf jeden Fall aber möchte ich mich irgendwann dann doch noch ins GoT-Universum einlesen, auch wenn dieses immer wieder ganz anders als die Verfilmung ist.

HdR lässt grüßen – war ja auch lange genug meine Lieblingslektüre 🙂 – und auch hier mag ich beides sehr: Die Bücher und die Verfilmung!

Gutes wegwerfen …

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Als ich meinem Mann entgegenlaufe, steht da dieser Container am Straßenrand und ich bekomme Bauchschmerzen.

Nicht etwa, weil diese Dampfnudeln tatsächlich so duften, wie nur frische Dampfnudeln eben duften, sondern weil sie weggeworfen wurden.

Ich nehme an deshalb, weil sie eine ordentliche Bräunung haben, und nicht so blasskätschig sind, wie sie viel zu oft in Verkaufsauslagen liegen. Zwischendrin spitzen einige wirklich sehr dunkle hervor, mitnichten aber sind sie verbrannt, so riecht es auch nicht aus der Öffnung heraus.

Irgendwann wird es wieder eine Pressemeldung geben, dass wir, die Verbraucher solche Unmengen an Lebensmitteln wegwerfen. Und was ist mit den Herstellern? Was ist mit dieser Flut an Verordnungen, die verhindert, dass solche Lebensmittel, die noch in Ordnung, nicht verbrannt sind, einfach mal so verschenkt werden? Ich bin mir sicher, Abnehmer hätte sich gefunden.

Dieses System in dem wir leben, ist ein erbärmliches, das bis zum Himmel stinkt!

Hier bedienen sich nur Spatzen, die ununterbrochen hinein- und wieder hinausfliegen …

Entzückender Pilzwildwuchs und die Frage nach der Spinnenhäutung

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Im Töpfchen mit den ersten zarten Pfefferminzschößlingen wachsen unerwartet ganz entzückende Schwindlinge. Natürlich dürften sie bleiben. Ich bringe es nicht übers Herz, sie daraus zu vertreiben.

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Und am Wetterhäuschen drehte sich dieses Spinnehäutlein zart im Wind und ich muss zugeben, dass ich bisher überhaupt noch nie einen Gedanken daran verschwendet habe, ob sich Spinnen häuten oder nicht. Jetzt weiß ich es besser.

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Ganz erstaunlich finde ich ja diese zwei kugelig aufgeblähten Ballons ganz vorne an den vordersten Fangarmen.

Verena Stricken 2/17 – Frühsommer 2017

Die liebe Angela hatte mir so richtig Appetit auf die aktuelle Ausgabe der Verena gemacht und hatte völlig Recht damit, dass auch ich in ihr fündig werde:

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Die Tunika „Asta“ von Sabine Ruf hat es mir tatsächlich angetan – aber auch der Rock „Anbritt“, ebenfalls von Sabine Ruf, gefällt mir sehr gut und ich frage mich, wie er wohl an mir kleinen, runden aussehen würde?

Außerdem wäre da noch das Tuch „Malisa“ von Danièle Dietrich:

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Und das ungewöhnliche Longshirt „Mariam“ von Karen Noe, für welches sich ein passendes Garn sogar in meinem Stash finden könnte:

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Definitiv hätte ich Lust darauf alles zu stricken, einzig die Zeit fehlt mir momentan dazu und die Muße, in meinen Stash abzutauchen, weil ja noch einige andere Projekte in der Strickpipeline ihren Platz dort feste verteidigen.

Außerdem wirklich sehr lesenswert und sehr, sehr, sehr gut von kiki – la wollbindung geschrieben:

Ein Artikel über Maike Schnichels Das Regenbogenschaf.

Balkon, Veilchen, neues Horn

Die Sonne scheint, die Frühlingsluft schmeichelt und es gibt keinen Grund mehr, den Balkon nicht zu genießen!

Beim Stutzen des winterfesten Majorans schieben sich die ersten Veilchenblüten in die warmen Strahlen:

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Das Mandelsträuchlein, das mir der Gatte am Mittwoch mitbrachte, ist nun eingetopft:

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Und der eine meiner Sommerstäbe, der der über dem Salbei wacht, bekam vom ersten Flohmarkt des Jahres ein prachtvolles und sehr viel größeres Horn mitgebracht:

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Ich bin wieder weg, die Hände in die Erde hinein tauchen :)!

Das Beste am Fasching sind die Küchle

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(Und das am frühen Morgen …)

Mir graut vor Fasching, Karneval, Fastnacht, dem ganzen Brimborium.

Also nicht vor dem traditionell tradierten Brauchtum, sondern davor, wie es im Allgemeinen gefeiert wird: Zu grell, zu laut, zuviel Alkohol, zu flach.

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(Links:  „Fasnetskiechle“ – nur richtig mit ohne Zucker oben drauf und ohne Füllung drin ♥ – Rechts: „Pfälzer Grumbeere“ mit Woicremefüllung)

Wenn heut Büroschluss ist, werd ich hintenrum laufen. Dort, wo die Stadtwerker nach dem Zug schon fleissig gegen all den Unrat anputzen, den die Besatzungen der Fastnachtswagen hinterlassen haben:

Die leeren Alkohlflaschen, Essensreste, in den Dreck getretene Bonbons, Kotze, Luftschlagen, Plastiktüten, Konfetti.