Anacampseros tomentosa

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Bei einer Gartenbörse habe ich eimmal einen kleinen Ableger von ihr gekauft. Den Sommer darf sie immer auf dem sehr sonnigen und regengeschützten Balkon verbringen und dankt es mir mit ihren wünderschönen zarten und sehr filigranen Blüten.

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Hmmmmmmmmh – Himbeeren ♥!

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Von allen Früchten mag ich Beeren am liebsten – ganz besonders Himbeeren, meine Nummer 1!

Viele Leute wissen gar nicht, dass es nicht nur rote, sondern auch schwarze und weiße Himbeeren gibt. Ich habe mich für eine gelbe Sorte entschieden, die dieses Jahr große, süße Beeren trägt. Diese hier sind gleich in den Eisschrank gewandert und kommen erst zu Weihnachten als feines Dessert wieder heraus.

Immer wenn ich einige vom Strauch zupfe und sofort nasche, ihre zarte Süße meinen Mund erfüllt, denke ich unweigerlich an den Sommertag auf der Wiese zwischen den Wäscheleinen neben den gelben Johannisbeerbüschen zurück, als ich mich so sehr an einem großen Stück Möhre verschluckte, dass ich Angst hatte, daran ersticken zu müssen. Und so rannte, rannte, rannte ich, um wenigstens hoffentlich bei Oma und Opa zu sein, wenn es wirklich passierte und traute mich nicht zu atmen, während mein hämmerndes Herz mich mit Einsamkeit flutete, die der Möhrenpropfen in meinem Hals verschloss und ich daran dachte, dass meine Eltern bestimmt weinen würden, weil sie mich alleine gelassen hatten, dann spürte ich nur noch meine Füße auf dem Steinchenweg und kurz vor der Haustür rutschte er weg dieser Klumpen und da wo er saß brannte die Luft, die wieder fließen konnte und ich blieb stehen, bis mein Herz wieder ruhig schlug, schluckte vorsichtig und ging langsam zurück zu der Wiese zwischen den Wäscheleinen und sagte mir selbst, dass ich davon niemandem erzählen würde, da ich Angst hatte, dafür bestraft zu werden, weil ich so unendlich traurig war, dass sie mich allein gelassen hatten. Ich war 5.

 

Es grüßt der Tigerschnegel

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Dieses Jahr war die Scheckenplage im Garten nicht so schlimm wie im letzten, was, daran glaube ich ganz fest, an unseren Tigerschnegeln liegt.

Alle Schnecken mit Häusern habe ich gerne und sie dürfen bleiben wo sie sind; die roten und die braunen Nacktschnecken aber, die sind eine grausliche Plage und schön finde ich sie auch nicht.

Das ist beim Tigerschnegel mit seinem Leopardenmuster ganz anders – wunderschön sehen sie aus!

Eine Kirsche, viel Brokkoli

Völlig unerwartet blinkt sich mich an, die Kirsche aus dem Kirschbaum, die unbeschadet das Kirschblütenfrostmassaker. „Ist doch nur ’ne Kirsche“ mag mancher sagen, ist sie für mich aber nicht. Was für eine Freude!

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Eine Kirsche also, aber ganz viel Brokkoli ohne Chemie, der hier nicht in einer Schüssel sondern in einem Wäschekorb liegt:

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Demnächst dann (hoffentlich) zu ernten:

Weintrauben, Himbeeren, Aronia, Chilis, einige wenige Äpfelchen, Goji.

Die Rose ist eine Rose, die Königs- eine Nachtkerze und die Glockenblume eine Neubelgische Aster

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Ich hab ja schon nicht mehr dran geglaubt, dass das mit Rosen und mir was wird, aber dieses Jahr, da steht sie in voller Blüte und erfreut, wie man sieht, nicht nur mein Herz ;).

So manches hat sich anders entpuppt, als angedacht.

So wurde aus der Königs- eine nicht minder schöne und wertvolle Nachtkerze:

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Und bei der Glockenblume freute ich mich über ihr rasantes Wachstum, bis ich merkte, dass sie in Wahrheit eine Neubelgische Aster ist:

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