Apfelkuchen rückwärts und fruchtige Lebkuchenmuffins

Nachgeburtstagssüsses als Danke schön.

Apfelkuchen rückwärts

Zutaten:

40 g Süssrahmbutter

30 g Puderzucker gemischt mit Zimt oder Vanille oder was man eben so mag.

100 g Mandelsplitter

120 g Zucker

600 g Äpfel (hier: Goldparmäne)

Schalenabrieb einer Bio-Zitrone und 2 – 3 Tl von ihrem Zitronensaft

180 g Mehl

3 gestrichene Tl Weinsteinbackpulver

180 g Mehl

120 g Puderzucker

80 g Süßrahmbutter

1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Springform mit Backpapier auslegen, mit den weichen 40 g Süßrahmbutter regelmäßig bestreichen, das Zucker-Zimt-Gemisch gleichmäßig darüber streuen und oben drauf die Mandelsplitter.

Die Äpfel schälen, das Kernhaus entfernen und in Achtel schneiden, diese kreisförmig auf den Boden auflegen.

Die 80 g Süßrahmbutter mit dem Puderzucker und dem Zitronenabbrieb weißschaumig aufrühren, dann nacheinander die Eier und erst dann das mit dem Backpulver und dem Salz vermischte Mehl gut unterarbeiten.

Den Teig auf den Äpfeln verteilen und den Kuchen für 50 Minuten auf der untersten Schiene im Backofen goldgelb backen.

Die Form nach dem Herausnehmen für 10 Minuten abkühlen lassen, dann den Kuchen umgedreht auf ein neues Stück Backpapier legen, und das andere Papier vorsichtig entfernen.

 

Fruchtige Lebkuchenmuffins

Zutaten:

100 g Trockenfrüchte – ich habe eine Mischung genommen, die ich mir aus dem Elsass mitgebracht hatte mit Weinbeeren, gelben Rosinen, Kirschen, Cranberries und Goji-Beeren, aber Ihr könnt das nach Gusto wählen.

Heißes Wasser und, wenn ihr mögt 2 El Likör – bei mir wanderte Blutwurz Red hinein.

150 g Zuckerrübensirup

125 g Süßrahmbutter

2 Tütchen Bio-Vanillezucker

250 g Mehl

2 gestrichene Tl Weinsteinbackpulver

1 El reines Kakaopulver

2 Tl Lebkuchengewürz  – ich habe Schoko-Kirsch-Porridgegewürz von Ankerkraut genommen.

2 Eier

Zubereitung:

Die Trockenfrüchte in eine Tasse füllen, mit dem Hochprozentigen übergießen und dann mit heißem Wasser aufgießen, bis alle bedeckt sind, einen Deckel auflegen und durchziehen lassen.

Den Zuckerrübensirup mit der Butter und dem Vanillezucker bei sanfter Hitze und unter Rühren zusammenschmelzen, abkühlen lassen, in eine Rührschüssel umfüllen. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakaopulver und dem Gewürz vermengen und unter die Sirupmischung rühren, erst dann die Eier und ganz am Schluss die gut abgetropften Trockenfrüchte.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, den Teig gleichmäßig in sie verteilen und für 25 Minuten im auf 175° C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Backofen backen.

Nach Wunsch verzieren mit Schokolade, Ganache, oder, oder, oder.

 

 

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Zum Ende des Jahres 2017: Winterparadies aus Heidis grüner Ecke, ein letzter gestrickter Stern, die Tür geht zu und wieder auf

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Heidis grüne Ecke versüsst mit einem Winterparadies = Pflaume-Zimt-Vanille-Tee das Ende der diesjährigen & hochgenialen Teeadventskalenderaktion von Claudia!

Dieser Adventskalender brachte soviel Kreativität, Licht und Freude in meine Adventszeit, dass ich hier einer jeden Teilnehmerin noch einmal von Herzen Danke dafür sagen möchte ♥.

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Das letzte für 2017 beendete Strickstück ist dieses Sternenkissen für meine liebe Freundin Betti, der pünktlich zum Weihnachtsfest bei ihr ankam. Er soll Dir Gesundheit & Glück bringen, Du Liebe!

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Heute Punkt 24:00 Uhr schließt sich die Tür zum Jahr 2017 und die für 2018 steht sperrangelweit offen und bereit für unsere ersten Schritte hinein.

Das vergangene Jahr war so wie alle seine vorhergehenden: Voller Wunder, voller Neuem, voller Liebe & Zauber – aber auch voller Schmerz, Angst. Sorgen, Furcht.

Für mich selber und die Menschen, meine Lieben, meine Familie um mich herum kann ich sagen, dass ich voller Freude, Dankbarkeit & Demut vor all dem bin, was uns zu diesem letzten Tag im Jahr gebracht hat.

Für den Zustand unserer Welt, den ich als (unverbesserliche) Optimistin immer als 5 vor 12 angesehen habe, steckte es voller Ernüchterung und – ja – auch Verzweiflung. Da ist zum einen der Wandel unserer Natur und das Wissen darum, dass wir hier im prächtigsten Überfluss leben, während der größte Teil der Menschheit in dem Schmutz und der Verseuchung ums Überleben kämpft, den unsere Gier nach dem großen Mehr, ganz egal ob das nun Lebensmittel sind, Mode oder sonstige Konsum- und Luxusgüter, verursacht.

Da sind Kriege, Rassismus, Glaubenskämpfe und das Wiedererstarken von extremistischem Populis- und Nationalismus und das keine 100 Jahren nach der kackbraunen Zeit, die so viel Leid, Hass, Zerstörung in die Welt brachte. Schuld daran ist, meiner Meinung nach, dass man sich weder in der Gesellschaft, noch in der Politik oder gar in den Familien ehrlich damit auseinandersetzte und dass man sich den Neuanfängen danach nicht erwehrte. Zu viele dieser Unmenschen mit ihren ewig kranken Herrenmenschphantasieen, wie meinem einen Großvater, wurde es viel zu leicht gemacht, sich von ihren Vergehen rein zu waschen und Fuss zu fassen in den Behörden unseres Landes. Und wie so vielen anderen meiner Babyboomergeneration wurde nur vermittelt, Respekt und Ehrfurcht vor diesen Eltern der Kriegskinder zu haben, denn sie sollten ja nur eines sein: liebe Großeltern und nichts mehr sollte, zumindest nach außen, vom Täterstigmata an ihnen zu erkennen sein.

Viele, die sich jetzt aus meiner Generation an die Brust klopfen in der Hoffnung etwas für ihr Land zu tun, machen sich keine Gedanken darüber, dass ihnen die freie Meinungsäußerung dort niemals so möglich gewesen wäre wie jetzt oder wie schnell es damals ging, dass man durch Spritze, Gas, entmenschlichte Gewalt und den Schlot verschwand für nichts mehr als eine Konfession. Sie schwadronieren über diese Zeiten, als wären es nicht ihre Großeltern gewesen, die ihren Anteil daran hatten als Täter oder Opfer.

Gewalt erzeugt Gewalt.

Hass erzeugt Hass.

Der Einzelne ist nicht Alle.

Ich habe keine große Lösung.

Ich fange bei mir selber, mit meinen ersten Schritten an.

Und ich gehe mit Hoffnung durch die Tür ins Jahr 2018.

Denn ohne Hoffnung ist alles nichts.

In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir uns 2018 begegnen, ohne die Hoffnung losgelassen zu haben.

 

 

Satt

– Paprikasch, Tzatziki & Baguette, Spekulatiuscreme mit Gewürzorangen, Schokoladen-Marzipan-Likörchen

– Roastbeef, Sauce ohne Wein, Brezenknödel, Semmelknödel, glasierte Vanillerüben, Maronen, Gin Tonic, Holunderlikör,  Triple Choc-Brownie, salziges Karamell-Käsekucheneis

– Frittierte Garnelen, Glasnudelsalat, Kaffee

Zwei (nicht nur tee-)phantastische Freundinnen am 24. Dezember!

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Da die Deutsche Post mir ausgerechnet das 24. Teeadventskalenderkuvert nicht in den Briefkasten hat gleiten lassen, ich aber guter Hoffnung bin, dass es doch noch seinen Weg zu mir finden wird, halt nur nicht heute, mir dann genau so zum Zeigen willkommen sein wird wie all die vorhergehenden, zeige ich, was ich von meinen nicht nur teephantastischen Freundinnen Anna und Betti an Feinem geschenkt bekommen habe. Vielen Dank Euch, Ihr zwei Lieben ♥.

Besonders glücklich hängt heuer meine tschechische Weihnachtsspinne am Baum, die nun dank der Paderspinne nicht mehr alleine ist ;)!

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Hiermit verabschiede ich mich in diese wunderbaren Festtage und wünsche Euch Allen, ganz besonders aber Anna, Betti, Silke, Karola, Martina und Dir meine liebe G., wo auch immer Du jetzt sein magst, eine gesegnete Zeit voll Frieden und zutiefst empfundener Freude.

 

 

 

Die 23. Tasse Tee mit Granatapfel-Honig und noch einem kleinen, feine Basteltipp meiner Mutter

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Liebe Jasmin Muckel & Me geh nicht so hart mit Dir ins Gericht, denn selbstverständlich ist auch Deine Karte genauso schön und willkommen wie alle anderen, weshalb ich mich auf und sie überhaupt nicht weniger gefreut hätte und habe! Du siehst, alles gut also, fein und lecker!

Naja, jetzt noch für Weihnachten basteln, dafür wird es jetzt ein bischen knapp, aber wer weiß, so manch eine wird vielleicht doch noch in ihrem Bastelstash für solch minimalistische Weihnachtsfeinigkleinigkeiten fündig, wie ich sie im Adventskalender meiner Mutter für mich gefunden habe:

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So herrlich hat sie sie für sich dekoriert:

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Zum 22. Dezember Schweizer Bio-Kräutertee, ein Leitstern und ein Himbeertee, der aus Russland zu mir kam

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Von ganz weit oben in der Schweiz kam von Rita Mit Hand und Herz und Fantasie das größte Kuvert des Teeadventskalenders, der drei herrliche Geschenke enthielt:

Der feine Piz Palü steckt in einem ihrer Origami Couverts – ja Rita steckt wahrlich voller toller Ideen ♥ und das musikalische Couvert kuschelte sich im Umschlag an einem dieser in diesem Jahr so legendären  DIY Papiersterne – was hat dieser Tag mich allein dadurch schon reich beschenkt – einen ganz liebes, ganz großes Danke von mir dafür!

Rita schrieb so schön, dass dieser Stern als Leitstern für das neue Jahr dienen soll und da hängt er in dieser Funktion nun auch in meinem Zimmer an der weißen Wand:

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„Aber Ev,“ sprach der bonfortionöse Gatte „Ev, das ist so ein schöner Stern, aber Weiß, das hängt man doch nicht auf Weiß!“. „Liebster!“ hub ich an „Liebster, doch, das muss so sein, denn Du weißt doch, Schneeflocken sind mir die liebsten Sterne und die sind Weiß. Weiß auf Weiß auf Weiß. So Weiß auf Weiß an meiner Zimmerwand, da soll er mich das ganze Jahr an das Zaubergefühl erinnern, wenn es schneit. Immer Weiß auf Weiß auf Weiß. An den Zauber und das Gefühl der Ruhe und der Gewissheit dabei soll er mich erinnern, mich mit dem Wissen darum leiten, daheim und geborgen zu sein. Und überhaupt, Liebster, wann hätte ich denn schon jemals etwas gemacht, weil man es so macht!?“.

Und dieser Teedezember dieses Jahr ist wirklich ein ganz besonderer, denn er beschenkt mich nicht nur mit diesem Kalender, sondern durch noch mehr besondere Menschen, wie meine liebe Kollegin L, von der ich aus ihrer Heimat diesen russischen Tee mit Himbeeren geschenkt bekam ♥:

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Wo auch immer Ihr gerade seit, ich wünsche Euch Frieden, Gelassenheit, Liebe, Freude und Menschen, mit denen Ihr all dies teilen könnt!

 

Heute, am 20. Dezember, eine unerwartete doppelte Teefreude!

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Alter Verwalter, mein Gesicht beim Öffnen des Teeadventskalenderumschlags heute hätte ich gerne selber vor Augen gehabt 8) = ungefähr so habe ich wohl geschaut.

Liebe Petra Fadenspiele, solch ein genähtes Teebüchlein wie Deines habe ich ja noch nie gesehen und dass es fester Bestandteil meiner Handtasche wird, das kannste mir mal glauben! Mensch, so viel liebevolle Arbeit steckt darin, denn innen gibt es einen extra Schuber für den Teebeutel (Und dieser Fencheltee hat so genial geschmeckt) und mit der gegenüberliegenden Seite hat man sofort auch einen Untersetzer für die Teetasse – sehr stilvoll für den Bürotee. Ich danke Dir ♥!

Ja und dann wartete im Briefkasten auch noch ein Umschlag meiner lieben Strickfreundin Karola:

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Ach Du Liebe, noch sein ein herrlicher Tee in dieser zauberhaften Adventszeit – auch Dir mein Herzensdank ♥! Dein Stern hat gleich einen Platz an unserer Wohnungstür neben den anderen beiden Teeadventsstern gefunden!

Ihr alle könnt Euch gar nicht vorstellen, was mir diese Teezeit mit Euch von Anfang an bedeutet und wieviel Kraft und Freude sie mir geschenkt hat – liebe Claudia Alltagsunt, auch Dir kann ich für die tolle Idee und Organisation gar nicht genug danken, deshalb bist Du heute die 3. im Bunde meiner ♥-Runde!

Allerliebste Adventsgrüße, Ev