Gedeckelt und auf Holst geklopft

In der Holst-Gruppe auf ravelry fragte Martina, ob jemand die Decke aus Holst Supersoft Uld übernehmen möchte, die sie vor einiger Zeit zu stricken begonnen hatte.

Ich überlegte. Ein bischen. Dann schrieb ich sie an, ein netter Kontakt kam zustande, wir wurden uns handelseinig, ja und jetzt ist ihre Holst-Decke to be bei mir eingezogen:

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Das sind die 16 Patches, die sie gestrickt hatte.

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Mit dieser Wolle werden die farbigen Patches umstrickt und die Decke zusammengenäht.

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Diese 72 unterschiedlichen Färbungen werden zu weiteren Patches.

Und weil ich nicht widerstehen konnte, wie auch bei diesem Garn, das ich so gerne mag, zogen noch weitere mit zu mir:

 

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Oh, Odania ♥!

Seit letzter Woche stricke ich brav an meinem In a square-Pullover, habe auch schon eine Oberteilhälfte fertig, demnächst ein Update dazu.

Wie das so ist mit dem Zugfahren ist, stehe ich regelmäßig vor den Zeitschriftenregalen der Bahnhofsbuchhandlung und blätterte, da noch Zeit genug, in der aktuellen Verena 01 – 18, schüttelte mich bei einigen mir sehr seltsamen, nur von XS-Körpern ohne auch nur nennenswerten Busenansatz tragbaren Modellen und blieb an der Jacke Odania der von mir eh ganz besonders geschätzten französischen Designerin Danièle Dietrich von ELLE TRICOTE ganz verzaubert hängen.  Ja und dann habe ich mir das Heft gekauft, aber wirklich einzig und alleine wegen ihr, ansonsten hätte ich es wirklich ohne das geringste Bedauern liegen gelassen – schade drum.

Auf der Fahrt nach Hause blätterte ich ein weiteres Mal gründlicher durch, blieb bezaubert von Odania und völlig enttäuscht vom Rest und ging in Gedanken mit der Frage durch meinen Stash, ob sich darin vielleicht genug Lacegarn für die Jacke finden würde?!

Definitiv ja:

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Auf dem letzten der legendären Backnanger Wollfeste 2015 erstand ich bei Christine SpinningMartha vier Stränge MerinoSilk Lace in der wundervoll harmonischen Nomen-est-omen-Färbung „Sonnenwarm“. Christine, falls Du das hier liest, fühl Dich feste umarmt und herzlichst gegrüßt!

Eigentlich wollte ich ja nach dem Square-Pullover ein leichtes, gestreiftes Sommertop stricken, aber so viel Freude, wie ich auch in diesem Jahr am Verstricken aus meinem Stash habe, so sehr beharre ich dabei auf den Faktor „Lustvoll das Stricken, wonach mir gerade ist“.

Nein, durchgetaktetes, strukturiertes Stricken, oder gar das genau Errechnen der Gewichts- und Lauflänge meiner verarbeiteten Garne werden so gar nie meines sein ;)!

10 Jahre Geilsk – ein tolles Buch!

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Das erste Mal von der Dänin Bente Geil und ihrem Geilsk Strickdesign habe ich vor vielen Jahren von Uta Wollsucht gehört.

Ich mag ihre pfiffigen, zeitlosen und bestechend schönen Anleitungen und die erste Anleitung, die ich von ihr nachstrickte, war ihr Ærmeling:

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10 Jahre Geilsk waren und sind der beste Grund für dieses tolle Buch von Bente, das allerdings nur in der dänischen Originalfassung erhältlich ist. Aber zum großen Glück gibt es Frau Wollsinn, die die autorisierte deutsche Übersetzung dazu erstellt hat und noch zum viel größeren Glück konnte ich eines davon gleich noch im Dezember ergattern!

Nun ist es ja nicht so, dass ich nicht viele, viele andere Strickprojektideen hätte, aber für die Livstykkekjole juckt es mich schon ganz besonders arg in den Fingern …

Treppauf-Treppab-Pullunder

Ein Projekt aus der Kategorie „Was lange währt wird endlich gut“, das im Dezember 2015 begonnen, dann dezent vergessen, jetzt aber unbedingt beendet werden wollte, bevor ich mit dem nächsten beginne.

Ich bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen, ich hänge gesundheitlich etwas in den Seilen, weshalb ich sie jetzt einfach so lasse.

Meinen Treppauf-Treppab-Pullunder habe ich nach der Fischer Wolle-Anleitung Modell 753120 gearbeitet, wobei ich nicht das vorgeschlagene Originalgarn verwendete, sondern das im Sommer 2015 bei Fischer Wolle gekaufte Garn ONline Linie 351 CARPI, Farbe 007:

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Auf diesem Bild ist der Farbton sehr viel besser erkennen als auf denen mit dem fertigen Pullunder.

Zum Schluss habe ich den unteren Saum und den Halsausschnitt mit einer Reihe Stäbchen umhäkelt und weil mir das noch immer zu schlicht erschien, strickte ich vorne rechts und hinten unterhalb des Rückenausschnitts noch jeweils eine Täschle ein, auf die ich noch einen Perlmuttknopf setzte.

 

Ein feines, kleines Kuschelteilchen, das so schnell gestrickt war, dass ich selber gar nicht verstehe, warum es so lange liegen geblieben ist.

Technische Daten:

Gesamtgewicht: 218 g

Rundstricknadel 4,5 mm

Kein Jahr ohne Wollfest: WollLandia in Kieselbronn vom 10. – 11. März 2018

Was für ein Glück, denn auch dieses Jahr wird nicht ohne Wollfest sein:

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Die liebe Erica, die bereits fest zum wohlverdienten und -organisierten Veranstalterteam des Kurpfälzer Wollfests in Leimen gehörte, das nach drei wundervollen Jahren nun leider nicht mehr stattfinden wird, übernimmt dankenswerterweise den Wollfestvirus mit in ihre Heimatgemeinde Kieselbronn, wo am 10. und 11. März 2018 zum allerersten Mal ihr WollLandia stattfinden wird.

Ich freue mich unglaublich, dass es auch dieses Jahr in unserer Region wieder ein Wollfest geben wird und da ich für einige Jahre meines Arbeitslebens vom Fach war, weiß ich sehr genau, wieviel von ihrem Herzblut neben Zeit, Energie, Kraft, Kreativität und Engagement in ihrem Wollfest stecken, weshalb ich ihr dafür alles Glück und jeden Erfolg der Welt wünsche, damit sie uns beide auch für weitere Jahre erhalten bleiben mögen!

Eine tolle Ausstellerriege wird dabei sein und ich freue mich ganz besonders auf Sandra Farbenpracht neben all den anderen herrlich kreativen Menschen ♥!

Wir haben vor, diesen Termin für einen Frauentag-Ausflug zu nutzen, denn die ganze Region hat noch so viel anderes zu bieten wie zum Beispiel das Schmuckmuseum Pforzheim und das Kloster Maulbronn – auch die Kulinarik kommt wie der Konditorei Heidlinger in Mühlacker auf keinen Fall zu kurz.

Ich freue mich also tatsächlich sehr auf WollLandia und auf den schönen Tag, den wir dann haben werden.

Bis bald also!

Ringelpiez angestrickt

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Wie bereits im vergangenen Jahr, so habe ich auch in diesem den festen Vorsatz, Handarbeiten so weit als möglich aus meinem Stash zu fertigen.

Genau so entstand die Idee zu meinen Ringelpiez-Socken.

Ich stricke mit einer mindestens 11 Jahre „alten“ Drawo-Wolle, von der ich wusste, dass sie sich garantiert ringel würde; für den Schaft nahm ich im Wechsel von jeweils zwei Reihen immer wieder ein anderes Restknäuel Garn von anderen Projekten. Sieht nicht besonders spektakulär aus, aber ich mag es so.