’ne Kette mit Wucht

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Ich mag Ketten aus ungewöhnlichen Materialien, vor allem aus Naturmaterialien, und sie dürfen gerne auch größer sein.

Irgendwann einmal habe ich auf einem Flohmarkt diesen wirklich sehr großen aus Horn geschnitzen Kamm entdeckt, der in sich leicht gebogen ist. Er fühlte sich so gut an, dass ich ihn einfach mitnehmen musste ;). Nur was draus, damit machen? Dazu fiel mir lange nichts ein, bis ich auf dem Kurpfälzer Wollfest 2017 die tollen Perlmutt-Knöpfe von Button Collectors Club entdeckte und mir schlagartig ein Licht auf meinem alten Hornkamm aufging!

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Demnächst, auf jeden Fall in der näheren Zeit, werde ich mich mal mit all diesen Materialien, dazu noch einigen Perlchen und meinem treuen Pseudodremelchen zurückziehen und dann gehts los mit bohren, probieren, fädeln. Eine solche Kette schreit doch geradezu nach Sommersonnentagen!

Upcycling: Sjöden-Sterne

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In den letzten Tagen habe ich in jeder freien Minute wie entfesselt aus alten Gudrun Sjödén-Katalogen heraus Sterne geschnitten, gefaltet und geklebt.

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Gehalten habe ich mich an die Anleitung „Bauernsterne“ aus dem aktuellen Servus Magazin.

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Entstanden sind dabei dreidimensionale sieben- und achtstrahlige Sterne.

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Drei wanderten gleich an eines unseres Fenster, die restlichen werde ich verschenken. Diese mal ganz unglitzrigen Sterne gefallen mir ausgesprochen gut.

Perlendreher

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Perlen gehen immer.

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Es gibt nur eine Bedingung:

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In einer anderen Form wie im Jahr zuvor.

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Dieses Jahr also auf einen dünnen Draht gefädelt, diesen über z. B. einen Bleistift in eine Spirale drehen, Stift rausziehen und den Perlendreher tanzen lassen: Am Fenster, in einem Blumenstrauß oder an einem Ast:

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Adventsgesteck statt Adventskranz

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Fehlt nur noch eine schöne, dicke, rote Kerze – dann ist unser Adventsgesteck für dieses Jahr fertig.

Die Basis bildet eine alte, rostige Pieform aus dem Sommergarten. Die Zapfen, die ich im Wald bei Riedlhütte aufgelesen habe, stecken als Bäumchen in silbrigen Stamperln vom Flohmarkt. Die Pilze entstanden aus mit dem Pseudodremelchen abgeflexten und dann lackierten Haselnüssen:

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Die Granitsteine sind aus dem Bayrischen Wald und der Glimmerschiefer aus dem Erzgebirge. Mitten drin ein winzig kleines und altes aus Bast gearbeitetes Reh, das ich vor Jahren von meiner Mutter geschenkt bekam. Das Moos ist aus unserem Garten.

So trifft sich Alt & Neu und bildet eine Einheit aus jedem Moment. Zu jedem Stück kann ich etwas erzählen, jedes hat eine Bedeutung für mich. Alles miteinander steht für die tiefe Dankbarkeit für die Natur, die uns umgibt. Die uns ernährt, uns lehrt, die uns leben lässt.

Innehalten, um sich ihrer Wichtigkeit bewusst zu werden, auch das ist für mich Advent.