Am 3. Dezember wärmt mich würziger Christmas Tea und hier kommt ein Basteltipp zum 1. Advent: Du bringst ein Licht in meine Welt

Das heutige Adventskalenderkuvert kommt von Jojos kleine Welt und beim Öffnen kamen mir diese Adventsschätze entgegen:

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Alles passt so schön zusammen: Die Karte mit den lieben Worten, der Schoko-Nikolaus, das Rezept, der Stern (der nun bereits unsere Wohnungstür schmückt) und dann natürlich der herrlich würzig wärmende Tee ♥ – Danke, liebe Lene! Die Yogi-Tees gehören zu meinen Weihnachtsteeklassikern, seit ich sie vor vielen Jahren zum ersten Mal entdeckte. Ich mag ihre so fein aufeinander abgestimmten Gewürzkomponenten wirklich sehr – was für eine 1. Advent-Freude!

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Die Adventszeit, die mir so wichtig ist, die ich so liebe, ist die beste Zeit der Welt für mich, in mich zu gehen, über mein Leben nachzudenken, was gut war in diesem Jahr, was nicht, was ich mich für mich daraus für das nächste ziehen, lernen, bewahren, ändern möchte. Es ist mir die beste Zeit im Jahr mit Selbstgemachtem Danke zu sagen für Liebe, Freundschaft, Gutes.

Dieses Jahr mache ich das mit dem Satz: „Du bringst ein Licht in meine Welt“.

Daraus entsteht der Kerzenschein, mit dem ich mich bedanke:

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Die alten Backförmchen entdeckte ich auf dem Flohmarkt, mit einem erbsengroßen Stück Klebewachs befestige ich eine Kerze so, dass sie gerade steht. Diese alten Förmchen sind manchmal etwas verbogen, deshalb muss man die Kerze ab und an etwas austarieren. Um die Kerze drumherum kommen Mandelkernze und getrocknete Aroniabeeren aus unserem Garten und etwas Schnickeldi, was sich halt so an kleinen Weihnachtsschätzen in der Bastelschublade findet. Achtet darauf, dass die Kerze mit nichts in Berührung kommt, was sich schnell entzünden könnte.

Für den Transport setze ich das Kerzentöpfchen in ein Muffinförmchen aus Papier, alles zusammen in einen Zellophanbeutel, damit nichts herausfallen kann.

Euren Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt, was ich hier im Kleinen zeige, geht im Großen auch z. B. mit ausrangierten, alten Email-Kugelhupfformen, die sich für kleines Geld auf Flohmärkten finden lassen und einer schönen, großen Blockkerze.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent voller Licht und Kerzenschein außen und innen ♥!

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Ein perfekter 1. Dezember

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Als ich das Rollo heute morgen hoch zog, konnte ich auf Herrn Ev keine Rücksicht mehr nehmen und begann vor lauter Freude den Schneefall zu besingen. Kann es einen perfekteren 1. Dezember geben? Nein. Denn bereits so ist er mir perfekt! So viele Menschen um mich herum mögen keinen Schnee. Aber ich, ich mag ihn und ich weiß noch immer ganz genau, wie es sich anfühlte, wenn ich ihn als Kind draußen mit weit ausgestreckten Armen und offenen Händen begrüßte.

Die Adventszeit, die stade, magische, voller Zauber, ist mir seit meiner Kindheit so viel  wichtiger als das sich anschließende Weihnachtsfest. Und dazu gehört auch meine ungebrochene Liebe zu Adventskalender aus Papier. Dieses Jahr habe ich einen mit den bezaubernden Motiven von Marjolein Bastin.

Außerdem durfte ich heute ich heute das 1. Kuvert des Teeadventskalenders, organisiert von Alltagsbunt  öffnen und wie passend, der 01.12. ist auch der Teetag der lieben Claudia!

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In ihrem Umschlag war ein sehr leckerer Rooibos-Orangen-Caramel-Tee, den ich gar nicht kannte, aber sehr genossen habe :), ich danke Dir, liebe Claudia – außerdem die hübsche Kerze mit der 9, passend zu meinem Teetag, dem 09.12. – ich freue mich sehr, dass ich Teilnehmerin sein und so viele neue Blogs, Ideen, Gedanken und die Frauen dahinter kennenlernen darf ♥.

Mein dritter Adventskalender in diesem Jahr ist der von meiner Mutter für mich gemachte. Seit vielen Jahren ist es uns zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, dass wir uns gegenseitig einen Adventskalender schenken. Das war heute für mich in ihm drin:

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Eine Tasche. Ja, genau: Eine Tasche. Aber was für eine!

Als ich im Sommer Verschiedenes ein-, aus- und umsortierte, hielt ich die alte Joppe aus reiner Schurwolle, das Wander-Rickl ihres Vaters, meines lieben Opas, in den Händen. Vor vielen Jahren schenkte er sie mir, als er sich eine neue kaufte und ich trug sie mit viel Hingabe weitere viele Jahre, bis sie immer fadenscheiniger wurde.

Trennen aber wollte ich mich, da sie mir sehr viel bedeutet, nicht von ihr. Was also tun, um sie zu erhalten, denn das wollte ich auf jeden Fall. Die Idee, die mir am besten gefiel, war, sie in eine Tasche umzuwandeln. Ich beriet mich mit meiner Mutter, die im Gegensatz zu mir Ahnung vom Nähen hat. Wir schnitten sie entschlossen auseinander, verwarfen viele Pläne, dachten uns neue aus, durchforsteten unsere Vorräte und ich fand noch zwei Paar Lederhosenträger für Kinder, die ich einmal bei einem Flohmarkt entdeckte – und irgendwann kam so viel Anderes dazwischen, dass ich an die Jacke zwar immer wieder dachte und das war es dann auch schon. Und jetzt dieses herrliche Geschenk! Die Tasche ist noch nicht ganz vollendet, was der unerwarteten schweren Erkrankung meiner Mutter zu schulden ist, was mir aber gar nichts ausmacht, den sie hat mir damit einen wahren Schatz zutiefst empfundener Freude geschenkt.

 

 

 

’ne Kette mit Wucht

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Ich mag Ketten aus ungewöhnlichen Materialien, vor allem aus Naturmaterialien, und sie dürfen gerne auch größer sein.

Irgendwann einmal habe ich auf einem Flohmarkt diesen wirklich sehr großen aus Horn geschnitzen Kamm entdeckt, der in sich leicht gebogen ist. Er fühlte sich so gut an, dass ich ihn einfach mitnehmen musste ;). Nur was draus, damit machen? Dazu fiel mir lange nichts ein, bis ich auf dem Kurpfälzer Wollfest 2017 die tollen Perlmutt-Knöpfe von Button Collectors Club entdeckte und mir schlagartig ein Licht auf meinem alten Hornkamm aufging!

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Demnächst, auf jeden Fall in der näheren Zeit, werde ich mich mal mit all diesen Materialien, dazu noch einigen Perlchen und meinem treuen Pseudodremelchen zurückziehen und dann gehts los mit bohren, probieren, fädeln. Eine solche Kette schreit doch geradezu nach Sommersonnentagen!

Upcycling: Sjöden-Sterne

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In den letzten Tagen habe ich in jeder freien Minute wie entfesselt aus alten Gudrun Sjödén-Katalogen heraus Sterne geschnitten, gefaltet und geklebt.

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Gehalten habe ich mich an die Anleitung „Bauernsterne“ aus dem aktuellen Servus Magazin.

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Entstanden sind dabei dreidimensionale sieben- und achtstrahlige Sterne.

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Drei wanderten gleich an eines unseres Fenster, die restlichen werde ich verschenken. Diese mal ganz unglitzrigen Sterne gefallen mir ausgesprochen gut.

Perlendreher

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Perlen gehen immer.

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Es gibt nur eine Bedingung:

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In einer anderen Form wie im Jahr zuvor.

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Dieses Jahr also auf einen dünnen Draht gefädelt, diesen über z. B. einen Bleistift in eine Spirale drehen, Stift rausziehen und den Perlendreher tanzen lassen: Am Fenster, in einem Blumenstrauß oder an einem Ast:

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Adventsgesteck statt Adventskranz

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Fehlt nur noch eine schöne, dicke, rote Kerze – dann ist unser Adventsgesteck für dieses Jahr fertig.

Die Basis bildet eine alte, rostige Pieform aus dem Sommergarten. Die Zapfen, die ich im Wald bei Riedlhütte aufgelesen habe, stecken als Bäumchen in silbrigen Stamperln vom Flohmarkt. Die Pilze entstanden aus mit dem Pseudodremelchen abgeflexten und dann lackierten Haselnüssen:

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Die Granitsteine sind aus dem Bayrischen Wald und der Glimmerschiefer aus dem Erzgebirge. Mitten drin ein winzig kleines und altes aus Bast gearbeitetes Reh, das ich vor Jahren von meiner Mutter geschenkt bekam. Das Moos ist aus unserem Garten.

So trifft sich Alt & Neu und bildet eine Einheit aus jedem Moment. Zu jedem Stück kann ich etwas erzählen, jedes hat eine Bedeutung für mich. Alles miteinander steht für die tiefe Dankbarkeit für die Natur, die uns umgibt. Die uns ernährt, uns lehrt, die uns leben lässt.

Innehalten, um sich ihrer Wichtigkeit bewusst zu werden, auch das ist für mich Advent.