Teepost aus der Schweiz für den 7. Dezember und Schoki ist auch dabei ♥!

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Geheimnisvoll schön in ihren warmen Orange- und Gelbtönen ist die Weihnachtskarte von Kreativhäxli Veronika und ich muss sagen, dass sie mir in der von ihre gewählten Kombi mit braunem Pflanzenfaserpapier außergewöhnlich gut gefällt!

Herrlich auch die Weihnachtsmannbriefmarke, habt Ihr sie auch gleich gesehen?

Die Schoki hab ich mir zum feinen Ingwer-Zitronen-Tee munden lassen, zu dem sie hervorragend gepasst hat. So einige neue Tee-Sorten durfte ich seit dem 1. Dezember kennenlernen – was für eine geniale Adventskalenderaktion, die mir eine solche Freude macht!

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Zum 6. Dezember herzlich willkommener Wiener Stern mit Glück

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Der Nikolaus-Tee heute kommt von Nadine mit ihrem sehr inspirierenden Blog Buntraum aus dem schönen Wien, das jetzt im Winter einfach herrlich sein muss. Muss deshalb, weil ich selber zwar schon dran vorbei und hindurch fuhr, es leider aber noch nicht besuchen konnte, was ich sehr bedauere.

Nadine, Dein Tee schmeckt tatsächlich glücklich machen gut und glücklich gemacht hat mich neben Deiner tollen Karte und Deinen lieben Worten ganz besonders Dein Papierstern, da ich es sehr, sehr, sehr mag, wenn altes umgewidmet einen neuen Sinn und in Deinem Fall zu einer schönen Erinnerung wird – Danke schön!

Deinen Tee habe ich sehr genossen und nun hänge ich gleich Deinen Stern neben den von Lene an unsere Wohnungstür ♥!

Der 5. Dezember stellt mit English Breakfast-Tea mein Abendessen a little auf the Kopf

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Der Teebeutel zum 5. Dezember kam mit dieser tollen Weihnachtsmannkarte von Marion Kunzfrau-Kreativ und weil sie schrieb, dass dieser Tee ihr Teeliebling ist, da konnte ich nicht anders, als ihn mir sofort zum Abendessen aufzubrühen!

Lecker – ich mag ihn übrigens mit einem Wölkchen von einem Tröpfchen Milch sehr gerne und ohne Zucker – Hmmmmmmm!

Twinings Tea lernte ich über eine mit meinen Eltern befreundete englische Familie kennen und schätze ihn ebenso sehr wie ein originales English Breakfast mit Würstchen, Spiegelei, Baked Beans, Schmortomaten und -champignons, Toast und natürlich Bacon.

Noch besser aber, da bin ich mir ganz sicher, passt er garantiert zu ofenwarmen Scones mit Clotted Cream ♥. Wie gut, dass ich zwei Gläser davon in einem Kühlregal entdeckte, die sofort in meinen Einkaufskorb wanderten. So eine fein schmackige Advents- und Weihnachtszeit ;).

Am 4. Dezember erwärmt ein Vanillekipferl-Tee mein Herz und ich freue mich darüber, was aus einem ehrlichen Kompliment entstehen kann

Die heutige Adventsteebeschererin ist Maike, deren Blog froh und bunt eine wunderbare Neuentdeckung für mich ist ♥!

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Maike hat so wundervolle Worte rund um die Vanillekipferl gefunden und während ich dies hier schreibe, schmeichelt mir der Tee mit seinem Duft die Nase und mit seinem Geschmack den Gaumen, denn Vanillekipferl, die sind auch mir die liebsten Keksle von allen ♥.

Kompliment, liebe Maike, zu Deiner wunderbar umgesetzten Idee und auf Wiederlesen bei Dir!

Und da ich mit Komplimenten ungern spare, sie sehr gerne gebe, hier meine Gedanken dazu:

2013, bei unserem ersten Besuch der Nadelwelt, querte eine herrlich eigensinnig gekleidete Frau mit ihrer Begleiterin drei Mal unseren Weg. Zwei Mal lächelte ich ihr voller Bewunderung entgegen, bei der 3. Begegnung sprach ich sie mit „Entschuldigung, ich muss ihnen einfach sagen, wie toll sie aussehen, wie sehr sie mir gefallen!“ an. Unglaubliche vier Jahre ist das bereits her und aus diesem aus tiefstem Herzen ehrlich gemeinten Kompliment entspann sich ein Kontakt, den ich nicht mehr missen möchte.

Immer wieder nahmen wir uns in diesem Jahr vor, uns wenigstens kurz zu treffen, meistens klappte das aus unterschiedlichsten Gründen (was meist an mir lag) nicht, so blieb uns der Austausch über das Inet und das Handy.

Liebe Martina, es war mir eine großartige Bereicherung, mit Dir über den Weihnachtsmarkt zu schlendern und beim Mexikaner mit Tacos und Dips gefühlte 392.485 Millarden Wörter tauschen zu können. Definitiv schreit das geradezu nach Wiederholung und Danke auch noch einmal für den nun meinigen Handtaschenschatz ♥:

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Am 3. Dezember wärmt mich würziger Christmas Tea und hier kommt ein Basteltipp zum 1. Advent: Du bringst ein Licht in meine Welt

Das heutige Adventskalenderkuvert kommt von Jojos kleine Welt und beim Öffnen kamen mir diese Adventsschätze entgegen:

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Alles passt so schön zusammen: Die Karte mit den lieben Worten, der Schoko-Nikolaus, das Rezept, der Stern (der nun bereits unsere Wohnungstür schmückt) und dann natürlich der herrlich würzig wärmende Tee ♥ – Danke, liebe Lene! Die Yogi-Tees gehören zu meinen Weihnachtsteeklassikern, seit ich sie vor vielen Jahren zum ersten Mal entdeckte. Ich mag ihre so fein aufeinander abgestimmten Gewürzkomponenten wirklich sehr – was für eine 1. Advent-Freude!

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Die Adventszeit, die mir so wichtig ist, die ich so liebe, ist die beste Zeit der Welt für mich, in mich zu gehen, über mein Leben nachzudenken, was gut war in diesem Jahr, was nicht, was ich mich für mich daraus für das nächste ziehen, lernen, bewahren, ändern möchte. Es ist mir die beste Zeit im Jahr mit Selbstgemachtem Danke zu sagen für Liebe, Freundschaft, Gutes.

Dieses Jahr mache ich das mit dem Satz: „Du bringst ein Licht in meine Welt“.

Daraus entsteht der Kerzenschein, mit dem ich mich bedanke:

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Die alten Backförmchen entdeckte ich auf dem Flohmarkt, mit einem erbsengroßen Stück Klebewachs befestige ich eine Kerze so, dass sie gerade steht. Diese alten Förmchen sind manchmal etwas verbogen, deshalb muss man die Kerze ab und an etwas austarieren. Um die Kerze drumherum kommen Mandelkernze und getrocknete Aroniabeeren aus unserem Garten und etwas Schnickeldi, was sich halt so an kleinen Weihnachtsschätzen in der Bastelschublade findet. Achtet darauf, dass die Kerze mit nichts in Berührung kommt, was sich schnell entzünden könnte.

Für den Transport setze ich das Kerzentöpfchen in ein Muffinförmchen aus Papier, alles zusammen in einen Zellophanbeutel, damit nichts herausfallen kann.

Euren Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt, was ich hier im Kleinen zeige, geht im Großen auch z. B. mit ausrangierten, alten Email-Kugelhupfformen, die sich für kleines Geld auf Flohmärkten finden lassen und einer schönen, großen Blockkerze.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent voller Licht und Kerzenschein außen und innen ♥!

Der 2. Dezember schmeckt nach Freude, Ingwer & Zitrone, Schnucki sitzt im Terrarium und wir stürzen uns abenteuerlustig in das Getümmel des Weihnachtsflohmarkts

Die liebe Kirsten von Lila-Laune-Träume ist die heutige Teeadventskalenderfee. Auch ihren Tee kannte ich noch nicht, habe ihn aber voller Freude genossen, da ich Ingwer so sehr mag – sehr gut gewärmt hat mich ♥, Danke schön!

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Solchermaßen gestärkt brach ich hibbelig und aufgeregt zur Verabredung mit meiner Freundin Anna auf, deren Geburtstagsgeschenk der Grund meiner aufgeregten Hibbligkeit war, denn je näher der Übergabetermin kam, desto mehr zweifelte ich an mir, ob es tatsächlich das richtige für sie sein würde – zum großen Glück hatte ich mir völlig unbegründet Sorgen gemacht, denn Schnucki, so taufte sie ihre Brachypelma Smithi sofort, schloss sie sofort in ihr Herz. Uff – mir dagegen fiel ein ganze Gebirge von selbigem, denn ich habe große Spinnenangst, und bekam beim Stricken und Zusammennähen des Körpers immer wieder Gänsehaut. Aber bitteschön, hier kommt Schnucki:

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Schnucki habe ich nach der Anleitung My Pet Tarantula von Christine Grant gestrickt. Sie sitzt in einem Glaskasten vom schwedischen Möbelriesen neben einem Häkelkaktus und fühlt sich in ihrem neuen Lieblingszimmer pudelwohl. Eine Einzelspinne wird sie nicht bleiben, denn nun wünscht sich Herr Ev eine für sein Auto und ich gehe noch in mich ob ich mich für ihn an einer Poecilotheria metallica versuchen werden, wo bei mir aus naheliegenden Gründen eigentlich die Farbe der Lampropelma violacepos noch besser gefällt, obwohl die Martaus volans der absolute Oberkracher ist … habe das alles jetzt wirklich ich selber geschrieben???

Schnucki saß also sehr glücklich und zufrieden im Terrarium, während wir nach sehr leckerem Quarkstollen und Kaffee zum alljährlichen gemeinnützigen Sinsheimer Weihnachtsflohmarkt aufbrachen. Anna, ganz im Gegensatz zu mir, mit dem festen Vorsatz nix einzukaufen. Fünf Minuten später war er allerdings schon gebrochen ;)!

Für alle FlohmarkliebhaberInnen hier der Tipp, dass er auch morgen noch einmal sein Pforten für alle Glücks- und Schnäppchenjäger öffnen wird.

Für uns gehört der Besuch dort auf jeden Fall zur Adventszeit, aber da es immer sehr voll wird, sollte man sich neben viel Zeit auch gute Nerven mitnehmen, dann Augen auf und rein ins Getümmel!

Auch ich wurde wieder fündig. Meine zwei Highlights sind diese zwei gesegneten,  alten Wetterkerzen aus dem Kapuzinerkloster Altötting, die es fast genauso noch immer zu erstehen gibt – ich liebe solche alte Handwerks- und Brauchtumskunst:

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Dass meine zwei Schätzchen mindestens so ca. aus den 1950er/1960er Jahren stammen, lässt sich u. a. an den plastischen, von Hand aufgebrachten goldfarbenen Dekoren feststellen.

Kurz vor dem letzten Gang zur Kasse fiel mir ein Bild mit einem dreidimensionalen Blumenherz ins Auge, das sich bei näherer Betrachtung uninteressant als ganz und gar aus Plastik entpuppte, daneben aber hing ein anderes Bild in einem ziemlich staubigen Rahmen, das mich sehr ansprach. Als ich es daheim auseinander nahm, entpuppte es sich als eine (wohl) Originalmalerei auf hauchzartem, wahrscheinlich handgeschöpftem Papier, der obere Rand ist nicht beschnitten, sondern „ausgefranst“. Am unteren Rand findet sich die Bleistiftsignatur: Viola Matthes 1984. Leider kann ich im Internet keine näheren Infos zur Urheberin und der Machart des Bildes finden. Ich nehme an, dass Kornelkirschen abgebildet sind und ich finde es wunderschön – für helfende Tipps wäre ich sehr dankbar:

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Ein perfekter 1. Dezember

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Als ich das Rollo heute morgen hoch zog, konnte ich auf Herrn Ev keine Rücksicht mehr nehmen und begann vor lauter Freude den Schneefall zu besingen. Kann es einen perfekteren 1. Dezember geben? Nein. Denn bereits so ist er mir perfekt! So viele Menschen um mich herum mögen keinen Schnee. Aber ich, ich mag ihn und ich weiß noch immer ganz genau, wie es sich anfühlte, wenn ich ihn als Kind draußen mit weit ausgestreckten Armen und offenen Händen begrüßte.

Die Adventszeit, die stade, magische, voller Zauber, ist mir seit meiner Kindheit so viel  wichtiger als das sich anschließende Weihnachtsfest. Und dazu gehört auch meine ungebrochene Liebe zu Adventskalender aus Papier. Dieses Jahr habe ich einen mit den bezaubernden Motiven von Marjolein Bastin.

Außerdem durfte ich heute ich heute das 1. Kuvert des Teeadventskalenders, organisiert von Alltagsbunt  öffnen und wie passend, der 01.12. ist auch der Teetag der lieben Claudia!

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In ihrem Umschlag war ein sehr leckerer Rooibos-Orangen-Caramel-Tee, den ich gar nicht kannte, aber sehr genossen habe :), ich danke Dir, liebe Claudia – außerdem die hübsche Kerze mit der 9, passend zu meinem Teetag, dem 09.12. – ich freue mich sehr, dass ich Teilnehmerin sein und so viele neue Blogs, Ideen, Gedanken und die Frauen dahinter kennenlernen darf ♥.

Mein dritter Adventskalender in diesem Jahr ist der von meiner Mutter für mich gemachte. Seit vielen Jahren ist es uns zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, dass wir uns gegenseitig einen Adventskalender schenken. Das war heute für mich in ihm drin:

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Eine Tasche. Ja, genau: Eine Tasche. Aber was für eine!

Als ich im Sommer Verschiedenes ein-, aus- und umsortierte, hielt ich die alte Joppe aus reiner Schurwolle, das Wander-Rickl ihres Vaters, meines lieben Opas, in den Händen. Vor vielen Jahren schenkte er sie mir, als er sich eine neue kaufte und ich trug sie mit viel Hingabe weitere viele Jahre, bis sie immer fadenscheiniger wurde.

Trennen aber wollte ich mich, da sie mir sehr viel bedeutet, nicht von ihr. Was also tun, um sie zu erhalten, denn das wollte ich auf jeden Fall. Die Idee, die mir am besten gefiel, war, sie in eine Tasche umzuwandeln. Ich beriet mich mit meiner Mutter, die im Gegensatz zu mir Ahnung vom Nähen hat. Wir schnitten sie entschlossen auseinander, verwarfen viele Pläne, dachten uns neue aus, durchforsteten unsere Vorräte und ich fand noch zwei Paar Lederhosenträger für Kinder, die ich einmal bei einem Flohmarkt entdeckte – und irgendwann kam so viel Anderes dazwischen, dass ich an die Jacke zwar immer wieder dachte und das war es dann auch schon. Und jetzt dieses herrliche Geschenk! Die Tasche ist noch nicht ganz vollendet, was der unerwarteten schweren Erkrankung meiner Mutter zu schulden ist, was mir aber gar nichts ausmacht, den sie hat mir damit einen wahren Schatz zutiefst empfundener Freude geschenkt.