Neues aus dem Garten: Feuerwanze vs. Malvenwanze

Der Blick auf meinen Garten ist immer ein sehr aufmerksamer, so viel gibt es zu entdecken. Auf den abgeblühten Samenständen der Malve sammeln sich nicht nur Feuerwanzen, sondern heuer auch, nicht nur zu zweit, sondern gerne auch regelrecht verknäult, andere Geflügelte, die ich so noch nicht kannte.

Mein neues Handy hingegen hat eine spooky für mich ebenfalls neue Funktion, denn wenn ich bei der Bearbeitung des Bildes diesen Button anklicke, dann erscheinen vergleichbare andere Bilder via Gockl und schon war des Rätsels Lösung gefunden (habe trotzdem vor, diesen Button nur dann zu drücken, wenn ich nicht mehr weiter weiß):

Es handelt sich um Malven- aka Lindenwanzen. Eine endemische Wanzenart, die im Zuge des Klimawandels aus dem Mittelmeerraum kommend, 2004 erstmals auch in Basel gesichtet wurde.

Zur Verdeutlichung des Größenunterschiedes hier links ein Malvenwanzenpaar neben rechts einem Feuerwanzenpaar.

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Gelesen: „Töchter einer neuen Zeit“, „Zeiten des Aufbruchs“, „Zeitenwende“

von Carmen Korn.

Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert.

Töchter einer neuen Zeit – 553 Seiten

Zeiten des Aufbruchs – 603 Seiten

Zeitenwende – 550 Seiten

Ich liebe großartig lange Geschichten.

Henny, Käthe, Ida, Lina.

Sie haben mich beim Lesen Lachen, Weinen, Erschauern, Erstarren lassen. Sie haben mich eingehüllt in ihre Leben wie in eine Decke.

Und das macht großartige Geschichten doch aus: Dass sie uns unvermutet aus den Buchstaben, Ziffern, Zahlen, Wörtern, Sätzen, Absätzen in eine andere Welt, nämlich in ihre ziehen und alles andere außerhalb der papiernen Seiten ausblenden.

Was aus meinem Leben wohl geworden wäre, gäbe es das Lesen, das Schreiben nicht? Darüber mag ich gar nicht nachdenken.

Henny, Käthe, Ida, Line – und damit Carmen: Danke für diese grandiose Sicht auf das 20. Jahrhundert, das ich so auf eine ganz spezielle Art und Weise erleben durfte.

Das macht für mich Literatur aus.

Lesen!

 

Alpakas vom Hof am Habichtstein

Wunderschön am Rand von Kirchdorf im Wald gelegen ist der Hof am Habichtstein.

Von hier oben her hat man einen grandiosen Ausblick.

Ich mag Alpakas sehr. Ihr sanftes, geradezu zartes Auftreten, ihre weich fließenden Bewegungen und ihre leichten, beruhigen Töne.

Hier leben sie unter wundervollen Bedingungen.

Die Herde des Hofs setzt sich aus Huacaya- und Suri-Alpakas und wie man sieht, ist die Schur ihrer wertvollen Wolle noch nicht lange her.

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Dem Hof angeschlossen ist ein Hofladen mit unterschiedlichen Alpaka-Produkten.

Unter dieser Adresse findet Ihr ihn:

Kirchdorföd 6
94261 Kirchdorf im Wald

 

Würzcouscous mit Zucchini und Kräuterjoghurt

Die erste geerntete Zucchini des Jahres!

Und das wurde daraus:

Ausgelegt auf zwei Portionen.

Würzcouscous:

120 g Couscous, 150 ml Gemüsebrühe, 1 Tl Advieh, 1 Schwupps bestes Olivenöl, 1 El Sauerrahmbutter

Das Wasser mit dem Olivenöl und dem Advieh zum Kochen bringen. Advieh ist das Gewürz, was ich für den Couscous nehme, Ihr könnt aber sehr gerne mit dem würzen, was Ihr am liebsten hat: Ras el Hanout, unterschiedlichste Curries, was Ihr halt so am liebsten habt. Den Couscous hinzufügen, den Topf abdecken, von der Herdplatte nehmen und 8 Minuten ziehen lassen, dann die Butter unterheben, bis nichts mehr von ihr zu sehen ist.

Zucchini:

400 g Zucchini, 1 große Gemüsezwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Die Zucchini in nicht zu dünne Streifen schneiden, diese dann in ebenfalls nicht zu dünne Scheiben. Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne in Olivenöl glasig braten, die Zucchinischeiben dazu und für weitere 8 Minuten auf nicht zu großer Hitze braten. Auf keinen Fall dunkler als goldbraun werden lassen. Salzen und pfeffern.

Kräuterjoghurt:

150 g griechischer oder türkischer Joghurt, etwas frischen Zitronensaft, Salz, Pfeffer, an Kräuter das was da ist = bei mir waren das Schnittknoblauch, Pimpinelle, glatte Petersilie und großblättriges Basilikum

Den Joghurt mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer cremig rühren, die frisch geschnittenen Kräuter darunter.

Fertig.

Alles zusammen anrichten. Da der bonfortionöse Gatte anderes zu speisen pflegt, sind für mich diese beiden Portionen einfach perfekt. Die erste genieße ich noch warm. Für die zweite fülle ich den restlichen Couscous in ein Glas, darüber die Zucchini, abgeschlossen wird mit dem Joghurt. Deckel drauf und am nächsten Tag als Mittagessen mit ins Büro genommen.

Feinbein!

 

Arbeiten mit der Kriebelmücke

Drei Creme-Kompressen unter der Büx. Drei kalte Coolpacks drüber.

Ein bis zwei Mal/Jahr nascht die Kriebelmücke an mir.

Dieses Jahr scheine ich besonders delikat zu sein.

Bisherige Bilanz: 1 x Kniekehle, 1 x Rücken, 1 x Leiste links, 2 x Leiste rechts. Bis auf die Kniekehle alles durch die Kleidung hindurch. Sehr effektive aber miese Leistung.

Ein Kniefall für Cortison!

Neues aus dem Garten: Arme Kirschen

Dieses Jahr ist kein gutes für den gelben Kirschbaum.

Geblüht hat er ganz wunderbar und kurz danach waren viele noch kleine, grüne Fruchtansätze zu sehen. Alles sah nach einer guten Ernte aus. Bis der Frost kam, der Hagel, sehr viele Schädlinge und dann auch noch die große Hitze und Schwüle.

Die allermeisten Kirschen fangen mit dem reif werden an zu faulen. Rasend schnell. Zu wenig andere sind übrig geblieben. Kein Einmachen, Einfrieren oder gar Kuchen backen dieses Jahr mit ihnen. Die wenigen guten werden gleich an Ort und Stelle genossen.